"Gut wegen der Aussprache": Gymnasium und Realschule engagieren junge Britin für ...
Sprechen, wie es echte Engländer tun

Gymnasium und Realschule haben sich zusammengetan, um für einige Monate eine ganz spezielle Englischlehrerin zu engagieren. Es ist die junge Natalie Collis (Mitte), die sich an den beiden Schulen sichtlich wohlfühlt. Bild: Dobler
Lokales
Nabburg
03.02.2015
5
0
Was "cool" meint, verstehen deutsche Schüler ohne Probleme. Wer noch deutlich tiefer in die Feinheiten der englischen Sprache eindringen wollte, konnte und kann das mit einem besonderen Angebot an Gymnasium und Realschule tun. Die beiden Schulen haben sich zusammengetan und engagierten eine leibhaftige Engländerin, die mit den Mädchen und Jungen der beiden benachbarten Bildungseinrichtungen englische Konversation übte.

"Assistant Teacher" (Hilfslehrerin) war die 20-jährige Natalie Collis, die eigentlich an einer englischen Universität Sprachen studiert, aber seit einigen Monate in Nabburg lebt und an vier Tagen pro Woche an Gymnasium und Realschule im Einsatz ist. Ihr Aufenthalt endet nach fünf Monaten Ende Februar.

Natalie Collis ist "native speaker", hat also Englisch als Muttersprache. Das bringt eine besondere Note in die Vermittlung dieser Sprache. Während sie an der Realschule bereits Teile des regulären Englisch-Unterrichts für die zehnten Klassen bestreiten durfte, ist sie am Gymnasium für spezielle Konversationskurse zuständig, in deren Genuss die Elf- und Zwölftklässler kommen.

Bei einer Bilanz ihrer Arbeit, die am Gymnasium gezogen wurde, zeigten sich sowohl Schulleiter Franz-Xaver Huber und die Englisch-Lehrerin Dr. Anja Wiesner (beide Gymnasium) wie auch zweiter Konrektor Thomas Spörer von der Realschule sehr angetan von der Arbeit ihrer jungen "Kollegin". Auch die Schüler bewerteten das Zusatzangebot, das ihnen Natalie Collis bieten konnte, bereichernd. "Das war gut wegen der Aussprache", versicherte nicht nur Sarah Kostner.

Natalie Collis selbst war ebenfalls sehr zufrieden mit ihren fünf Monaten in Nabburg. Sie hat die Zeit für Ausflüge in die Region genutzt und sich selbst in Deutsch weitergebildet - und in Italienisch, das sie an der Schwandorfer Volkshochschule belegt hatte. Am Ende versprach sie, einmal wiederzukommen. Was alle "cool" fanden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.