Handelszentrum: Stellungnahme der CSU
"Nicht zielführend"

Lokales
Nabburg
31.10.2015
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Nach Interessensgemeinschaft und SPD-Stadtratsfraktion meldete sich die CSU zum Thema "Handelszentrum" zu Wort. In einer Pressemitteilung des Fraktionsvorsitzenden Hans-Georg Dobler heißt es: "Für die CSU ist es natürlich immer erfreulich wenn sich die SPD an die Vorgaben der bayrischen Staatsregierung hält". Im vorliegenden Fall habe aber Frank Zeitler bereits vor Monaten darauf hingewiesen, dass die Einrichtung einer ÖPNV-Haltestelle beim neuen Handelszentrum wohl kein Problem darstellen dürfte. Außerdem habe er ausführlich dargelegt, wie das neue Handelszentrum mit dem Landesentwicklungsprogramm in Einklang zu bringen sei.

Weiter schreibt die CSU: "Da nun der Bürgerentscheid zugelassen und somit rechtsverbindlich ist, gehen wir davon aus, dass diese Ausführungen von niemandem mehr angezweifelt werden". In diesem Zusammenhang immer wieder auf ein Nahversorgungszentrum im Bereich des "Diska"-Marktes hinzuweisen, halte die CSU für nicht zielführend. Bürgermeister Schärtl habe sicherlich nicht ohne Grund sein eigenes Ratsbegehren in diesem Bereich zurückgezogen. "Man sollte die Sache dann auch mal ruhen lassen und die Wähler nicht ständig mit leeren Versprechungen verunsichern", heißt es in der Mitteilung. Außerdem könne man - falls ein Investor zur Verfügung steht - beides machen. "Dass das neue Handelszentrum kein Donau-Einkaufszentrum wird, dürfte wohl jedem klar sein. Aber wenn vonseiten der SPD so getan wird, als wären drei Einzelhandelsgeschäfte mit jeweils etwa 800 Quadratmetern Fläche nichts für Nabburg, dann kann sich die CSU dieser Meinung nicht anschließen". Diese möglichen drei Geschäfte brächten Kaufkraft, Steuereinnahmen und Arbeitsplätze.

Wie die SPD darauf komme, dass der Investor einen Back-Shop zugesagt habe, entziehe sich der Kenntnis der CSU: "Soweit wir wissen, will der Investor ortsansässige Sortimente gerade nicht berücksichtigen". Außerdem beschwere sich die SPD, dass der Investor noch keine Zusagen über die Geschäfte gemacht habe und behaupte dann, dass ein Back-Shop zugesagt habe. Über diese Art der Informationspolitik könne sich jeder Wähler in der nächsten Zeit ein eigenes Bild machen.
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