Hedwig Eder feiert ihren 80. Geburtstag
Freude an den Kindern

Hedwig Eder (Mitte) nahm am ihrem Geburtstag die Glückwünsche von Pfarrer Hannes Lorenz (Dritter von rechts) und Bürgermeister Armin Schärtl (Dritter von links) entgegen. Mit im Bild die Töchter Brigitte und Ursula mit ihren Ehemännern Georg Schopper und Erwin Luber. Bild: Völkl
Lokales
Nabburg
07.07.2015
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(cv) Der Umgang mit Kindern hält jung: Gut gelaunt und erfreut über die vielen Gratulanten feierte Hedwig Eder am Donnerstag ihren 80. Geburtstag. Bürgermeister Armin Schärtl und Stadtpfarrer Hannes Lorenz griffen gerne bei den Schoitenküchln zu, die für die Gäste gebacken worden waren.

Hedwig Eder, eine gebürtige Schlesierin, hatte es nicht leicht im Leben. Der Krieg, die Vertreibung, der Vater in der Gefangenschaft: Als Neunjährige kam sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in die Oberpfalz, hütete auf einem Bauernhof bei Lintach Kühe, während sich die Mutter als Magd verdingte. Als der Vater vom Krieg gezeichnet aus der Gefangenschaft heim kam, erkannten ihn die Kinder nicht mehr. 1954 heiratete Hedwig Eder ihren Mann Max, einen leidenschaftlichen Musiker. Ab 1968 sorgte das Hausmeisterpaar dafür, dass in der Volksschule alles rund lief. Hedwig Eder musste Schicksalsschläge hinnehmen. Ihr Mann Max verstarb, als sie gerade 54 Jahre war. Und auch Sohn Max lebt nicht mehr. Doch die Seniorin kann auf ihre Töchter Ursula und Brigitte, die Schwiegersöhne Georg und Erwin bauen. Die Jubilarin freut sich über ihre fünf Enkel und vier Urenkel, führt ihren Haushalt selbst, geht gerne in den Garten und liest viel. Seit Jahrzehnten gehört sie dem Frauenbund an, der ihre Treue mit dem goldenen Abzeichen würdigte.
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