Helfer als Werkzeug Gottes

Den Höhepunkt des Festgottesdienstes im Bierzelt bildete die Segnung der restaurierten Fahne der Freiwilligen Feuerwehr Nabburg. Bild: ral
Lokales
Nabburg
03.08.2015
2
0

Zum Feuerwehrfest gehörte die Segnung der restaurierten Vereinsfahne und der üblichen Fahnenbänder gesegnet. Der Festgottesdienst bildete den Auftakt zum dritten Tag der Feierlichkeiten zum Gründungsjubiläum.

Schon vor drei Jahren hatte sich die FFW Nabburg entschlossen, das 150-jährige Bestehen groß zu feiern. Ein Festausschuss wurde eingerichtet, dabei wurden die Arbeitsbereiche unterteilt. An diesem Wochenende konnte das viertägige Fest wie am Schnürchen ablaufen. Der Höhepunkt war ohne Zweifel der Sonntag. Trotz der vorangegangenen Partynacht waren am Morgen wieder alle fit.

Zunächst versammelten sich Jubelverein, Patenverein aus Oberviechtach, Ehrengäste, die teilnehmenden ausländischen Vereine sowie die Ortsteilwehren von Nabburg und einige andere Vereine vor der Nordgauhalle. Sie nahmen Aufstellung zum Kirchenzug. Musikalisch wurde er angeführt und begleitet durch zwei Formationen der Jugendblaskapelle Nabburg.

Vor dem Zelt wurden sie von Stadtpfarrer Hannes Lorenz und den Ministranten erwartet. Auf der Bühne hatten bereits am frühen Morgen fleißige Helfer einen Altar aufgebaut, der auf der rechten Seite mit einer lebensgroßen Statue des Schutzheiligen der Feuerwehren, des heiligen Florian, geziert war.

Dank aus der Partnerstadt

In seiner Predigt ging der Pfarrer auf den Dienst der Feuerwehrmänner- und -frauen ein. Sie seien ein Werkzeug Gottes, Gutes zu tun und Menschen in äußerlicher Not zu helfen. Für die innere Not sei Jesus Christus selber zuständig. Lorenz lobte das Engagement der Feuerwehrleute. Es gehöre sehr viel Nächstenliebe dazu, diesen schweren Dienst zu tun. Was gebe es für einen größeren Liebesbeweis als sein Leben für das eines Anderen einzusetzen?

Nach dem Schlusslied segnete Pfarrer Hannes Lorenz die restaurierte Fahne und die Fahnenbänder. Sie kamen vom Schirmherrn, Bürgermeister Armin Schärtl, von den Festdamen und der Fahnenmutter, vom Patenverein der Freiwilligen Feuerwehr Oberviechtach und von der Feuerwehr aus der tschechischen Partnerstadt Horsovsky Tyn. Die Feuerwehrleute aus dem Nachbarland wollten so "danke" sagen für die gute Zusammenarbeit und Freundschaft, die sich in den letzten Jahren entwickelt hatte. Mit dem Lied "Großer Gott wir loben Dich" endete der festliche Gottesdienst.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.