Höherer Unterschied bei den Angeboten

Lokales
Nabburg
03.12.2015
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Ein Missverständnis hat zu einer fehlerhaften Zahl im Bericht über die Vergabe der Abbrucharbeiten in der Spitalgasse geführt. Dabei ging es um den großen Preisunterschied bei den Angeboten, den CSU-Fraktionssprecher Hans-Georg Dobler zum Anlass genommen hatte, sich an die Kommunalaufsicht zu wenden, nachdem seines Erachtens nach der Verdacht eines Unterangebotes vorliege.

Dobler sagte in der Stadtratssitzung, dass man angesichts von zehn Prozent Preisunterschied schon von einem Unterangebot sprechen könnte. Damit meinte er aber nicht explizit die Differenz zwischen den Angeboten der ersten beiden Bieter, sondern er bezog sich auf die Richtlinien der staatlichen Bauverwaltungen, laut denen der Verdacht auf ein Unterangebot generell dann bestehe, wenn der Angebotspreis erheblich - zum Beispiel zehn Prozent oder mehr - unter der nächstfolgenden Offerte liegt.

Im vorliegenden Fall ist die Differenz zwischen den beiden Angeboten noch viel höher. Laut dem Schreiben, das Dobler im August dem Landratsamt zukommen ließ und nun der Redaktion schickte, sei der Abbruchauftrag für rund 87 700 Euro vergeben worden. Das Angebot des nächstfolgenden Unternehmens habe sich auf etwa 161 000 Euro belaufen.

Bei der Sitzung vergab der Stadtrat außerdem Zuschüsse an Vereine und Organisationen für Jugendfreizeiten: Die Ministranten der katholischen Pfarrei bekommen 518 Euro aus dem Stadtsäckel, die Katholische Landjugendbewegung Brudersdorf 168, die Spielgemeinschaft mit der SpVgg Pfreimd 21 und der SC Altfalter 63 Euro.
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