HSG-Handballdamen am Samstag bei Schlusslicht TV Großlangheim
Letzten nicht unterschätzen

Auch wenn es gegen den Tabellenletzten geht, wird Trainer Wolfgang Völkl seine Truppe richtig motivieren. Bild: bwr
Lokales
Nabburg
07.03.2015
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(söt) Nachdem das Spiel gegen den HC Erlangen vergangenes Wochenende verlegt wurde, dürfen die Handball-Damen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld nach vierwöchiger Pause am Samstag, 7. März, um 18 Uhr beim TV Großlangheim antreten.

Der Aufsteiger aus Unterfranken steht derzeit auf dem letzten Tabellenplatz und hat nur noch theoretische Chancen, den direkten Abstieg zu verhindern. Trotz allem geben die Spielerinnen des TV Großlangheim nicht auf und präsentierten sich in den letzten Begegnungen ihren Fans mit guten Leistungen.

Dezimierte Kader

Die HSG-Damen von Trainer Wolfgang Völkl konnten dank der langen Pause zumindest einige kleinere Verletzungen gut auskurieren und wieder etwas Kraft sammeln. Personell wird man bis zum Ende der Saison mit einem dezimierten Kader durchhalten müssen, so dass der Fokus zunächst auf die wichtigen Spiele gegen Mannschaften der hinteren Tabellenregion gelegt wird.

So eine Begegnung steht nun am Samstag für die Damen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld auf dem Programm. Im Hinspiel schafften die Völkl-Schützlinge einen deutlichen 30:19-Sieg. "Das Ergebnis aus dem Hinspiel bedeutet aber nicht, dass uns eine lockere Auswärtsfahrt bevorsteht", so Trainer Völkl.

Die Oberpfälzerinnen sollten Großlangheim nicht unterschätzen. Gegen den Post SV Nürnberg war die Situation ähnliche. Hier hatten die Völkl-Schützlinge vor allem in der Abwehr immense Probleme. Oft fehlte die klare Zuordnung und bei 1:1-Situationen hatten sie immer das Nachsehen. Hier müssen die HSG-Damen den Hebel ansetzten und sich wieder mehr zutrauen.

Auch im Angriffsspiel müssen die Oberpfälzerinnen wieder mehr Zug zum Tor zeigen. Seit ein paar Trainingseinheiten konnte jedoch wieder mit mehr Spielerinnen gearbeitet werden, so dass sich das positiv auf die gesamte Mannschaft auswirken dürfte.

Fazit von Trainer Wolfgang Völkl: "Wir wissen, dass Großlangheim sich lange durch viel Kampfgeist im Spiel halten kann. Wir müssen viel Geduld mitbringen. Doch am Ende werden wir uns durchsetzen und so nach einer längeren Pause mal wieder zwei Punkte einfahren."
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