HSG-Herren wie ausgewechselt

Auch Korbinian Spiller legte sich mächtig ins Zeug: Er warf zwei Tore beim 30:28-Erfolg der HSG Nabburg-Schwarzenfeld gegen den SV Auerbach II. Bild: Baehnisch
Lokales
Nabburg
19.01.2015
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Wiedergutmachung geglückt: Das alles, was die HSG-Herren am vergangenen Wochenende in Regensburg falsch machten, machten sie gegen den SV Auerbach II am Samstag richtig.

Die Vorzeichen für die Partie gegen den ASV Auerbach II waren schlecht für die Handballherren der HSG Nabburg-Schwarzenfeld: Neben den zahlreichen Ausfällen musste das Team auch noch die schlechte Leistung gegen den ESV Regensburg verarbeiten. Doch die Mannschaft reagierte gut auf diese Herausforderung. Und so sahen die Zuschauer nicht nur ein sehenswertes Spielchen, sondern auch einen überzeugenden 30:28-Sieg.

Geringere Fehlerquote

Gleich zu Beginn entwickelte sich eine muntere Partie, da beide Seiten um Kombinationshandball bemüht waren. Nach einer ausgeglichenen Startphase (bis zum 4:4) bekamen die Hausherren die Partie langsam in den Griff. "Wir waren vom Fleck weg hellwach und hatten die geringere Fehlerquote", freute sich Coach Daniel Kessler nachher über den Auftritt seiner Mannschaft, der so viel anders war als noch eine Woche zuvor. Mit einem ausgewogenen Mix aus Positions- und Konterhandball setzte sich die HSG sukzessive ab und warf bis zur Pause eine 17:11-Führung heraus..

Dementsprechend zufrieden war der HSG-Coach auch in der Pause und beließ es bei nur geringfügigen Korrekturen. Die zweite Hälfte hatte aber für die HSG eine kleine Überraschung parat: Die Gäste stellten die Abwehr um, standen dort nun offensiver und agierten zudem deutlich aggressiver. "Eigentlich liegt uns diese Abwehr schon, aber in der aktuellen personellen Situation war das ein Problem, weil einigen Spielern ohne Wechseloption die Kräfte schwanden", ärgerte sich Kessler über den Schachzug seines Gegenübers. Speziell auf der Kreisposition fehlte kräftebedingt ein wenig die Bewegung und so kämpften sich die Gäste in kurzer Zeit bis auf 19:21 heran .

Danach zahlten sich aber die vermehrten Wechsel auf der HSG-Seite aus und die Gastgeber stellten sich besser auf die Abwehrformation ein. Die Gastgeber setzten sich auf 29:26 ab, doch die Auerbacher wollten sich abermals nicht geschlagen geben und nutzten die gnädige Linie der Schiedsrichter in Gänze aus: offene Manndeckung, giftige Zweikämpfe und hohes Risiko beim Umschalten. Tatsächlich kamen sie mit 28:29 noch einmal ganz nah heran, aber am Ende war es dem glänzend aufgelegten Sebastian Blödt vorbehalten, mit dem 30:28 für die Entscheidung zu sorgen: Er verwandelte einen Siebenmeter eiskalt per Heber.

HSG-Tore: Blödt 12/5, Forster 3, Held 3/1, Schanderl 3, Ziereis 3, Eichinger 2, Schiller 2, Spiller 2
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