In der Kita gut und gesund essen

Immer mehr Kinder nehmen das Mittagessen außerhalb der Familie ein. Das "Coachingprojekt Kitaverpflegung", eine Veranstaltungsreihe des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, startet in die sechste Runde. Leitender Landwirtschaftsdirektor Reinhold Witt (links) begrüßte Leiterinnen aus sechs oberpfälzischen Kindertageseinrichtungen und Essenszulieferer zur Auftaktveranstaltung. Bild: ohr
Lokales
Nabburg
07.10.2015
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Genuss, Gesundheit und Qualität sollen Hand in Hand gehen. Auch das "Coachingprojekt Kitaverpflegung" setzt sich diese Ziele, um die Mittagsmahlzeit in den Kindertageseinrichtungen zu optimieren. Immer mehr Kinder essen nämlich mittlerweile regelmäßig außerhalb der Familie.

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten reagiert auf die aktuelle Entwicklung und bietet vielfältige Schulungen für Kindertageseinrichtungen rund um die Verpflegung an. Das Angebot "Coachingprojekt Kitaverpflegung" startet bereits in die sechste Runde. Zur Auftaktveranstaltung an der Landwirtschaftsschule in Nabburg begrüßte Leitender Landwirtschaftsdirektor Reinhold Witt Führungskräfte aus sechs Oberpfälzer Kindergärten und einige Essenszulieferer. Aufgrund der zentralen Lage fiel die Auswahl als Tagungsort auf Nabburg.

Bio-Anteil hochschrauben

"Das Essen soll jeden Tag besser werden, das möge als Auftrag dienen", betonte der Schulleiter. Bei den Nahrungsmitteln liege der Bio-Anteil in der Oberpfalz bei rund drei Prozent. Das Erreichen des angestrebten Zieles von 20 Prozent stelle eine große Herausforderung dar. Beratung und Förderung sind da notwendig. Das Motto "Gut, gesund und gerne satt!", das zum "Coachingprojekt Kitaverpflegung" kreiert wurde, solle als Richtschnur die Aufgabe begleiten. Der Sprecher wünschte der Veranstaltung unter der Regie von Christina Betz vom Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung in der Oberpfalz, Ansprechpartnerin für Kindertageseinrichtungen, "viel Erfolg und neue Erfahrungen".

Weitere Ziele des Projekts sind "die Steigerung der Akzeptanz und die Verankerung der gesundheitsförderlichen Verpflegung", unterstrich die Leiterin in ihrer Einführung. Mit Beginn der sechsten Runde erfuhr das Projekt eine Ausweitung von sechs auf neun Monate. In Zusammenarbeit sollen Fehlentwicklungen aufgedeckt sowie Hilfestellungen, Impulse und Anregungen für den Alltag gegeben werden. Ein besonderes Augenmerk liege dabei auf der Einbeziehung aller am Projekt beteiligten Akteure. Vor allem ist an die Eltern, Erzieher und Essenslieferanten gedacht. Auf diesem Wege könne das "Coachingprojekt Kitaverpflegung" von allen Personen und Gruppen unterstützt, mitgestaltet und mitgetragen werden. Sie selber stehe voll und mit Begeisterung dahinter, lautete ihr Resümee. Folgende sechs Kindertagesstätten aus der Oberpfalz wurden im Projekt berücksichtigt:

Katholisches Kinderhaus St. Anna aus Wernberg-Köblitz, Katholisches Kinderhaus Herz Jesu aus Teublitz, Theresia-Gerhardinger-Kindertagesstätte aus Stamsried, Katholische Kindertagesstätte St. Christoph aus Georgenberg, Haus für Kinder St. Elisabeth aus Weiden und die Evangelische Kindertagesstätte Erlöserkirche aus Amberg.
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