Junge Künstler zeigen, wie es geht - Preis ans Gymnasium geholt
Auf Beton weich liegen

Die Teilnehmer (von links vorne) Michael Kumeth, Andrea Schlosser, Magdalena Demleitner, Susanna Beer, Verena Lottner, Johanna Stammwitz, Christina Lingl, Hannes Zimmet und Lukas Kurzwarth freuten sich mit (hinten links) Christian Sylla, Sina Gross und Franz-Xaver Huber über die Preise. Bild: jua
Lokales
Nabburg
13.10.2015
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Beton wird zumeist wegen Tragfähigkeit, Wärme-, Feuchte-, Brand- oder Schallschutz verwendet. Die Q-12-Schüler des P (Projekt)-Seminares "Kunst" am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium haben den Kontrast zwischen etwas "Weichem" und der Härte des Betons dargestellt. Mit großem Erfolg nahmen sie damit am Wettbewerb "Beton Art Award 2015" teil.

Bereits zum vierten Mal veranstaltete das "InformationsZentrum Beton GmbH" zusammen mit der Jugendzeitung "YAEZ" diesen Kreativwettbewerb. Aus insgesamt 303 eingesendeten Kunstwerken von Schulen aus Baden-Württemberg und Bayern hat die Jury den ersten Platz mit einer Geldprämie von 400 Euro an das Team von Kunstlehrer Christian Sylla vergeben. Kreativ und mit viel Engagement hatten die Schüler ein "Kopfkissen aus Beton", in dem der Abdruck eines Kopfes dargestellt ist, angefertigt.

Nach dem Studium verschiedener Grundgerüste nutzten sie einen Styroporkopf und einen Kissenbezug, welchen die Tüftler mit Beton füllten und mit Knopfabdrücken verzierten. Die Idee, den starren Beton in etwas komplett Gegensätzliches, eine weiche, bewegte Form, zu bringen, und die handwerkliche Umsetzung begeisterten die Jury. Projektleiterin Sina Gross kam eigens aus Stuttgart nach Nabburg und überbrachte den symbolischen Scheck, die Urkunden und Eintrittskarten für den Europa-Park.

Schulleiter Franz-Xaver Huber war begeistert von der Teamarbeit seiner Schüler, welche nicht nur Kopfkissen formten, sondern auch kleine Betonkunstwerke, wie zum Beispiel bunte Eiskugeln oder Pralinen. Bei der Preisverleihung stand für den Oberstudiendirektor fest: Man soll kreative Köpfe in ihren Ideen nicht bremsen, sondern sich entwickeln lassen.
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