Junger Syrer berichtet im Förderzentrum über seine Flucht
Besondere Schulstunde

Ali Ekhttabi (links) aus Syrien berichtete den Schülern des Förderzentrums von den Problemen in seinem Land. Bild: weu
Lokales
Nabburg
12.10.2015
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Dass die Schüler des Förderzentrums großes Interesse an Flüchtlingen zeigen, bewiesen sie in einer besonderen Sozialkundestunde: Auf Einladung ihrer Klassenlehrerin Christine Bodensteiner besuchte Ali Ekhttabi, ein junger Mann, der vor zwei Jahren selbst die Flucht aus Syrien antrat, um in Deutschland ein besseres und vor allem sicheres Leben zu führen, die Klassen der Oberstufe.

Christine Bodensteiner, die sich in Oberviechtach selbst stark in die Betreuungsarbeit von Flüchtlingen einbringt, begrüßte den Gast, der eine lange und gefährliche Reise über Afrika und Frankreich hinter sich hat. "Syrien ist ein Land im Bürgerkrieg, und ich suche eine bessere Zukunft ", antwortete der junge Mann, der Jura studiert hat, auf die Frage der Schüler nach seinem Fluchtgrund.

In einem Vortrag schilderte er die Geschichte und Entwicklung in seinem Heimatland. In erschütternden Bilder zeigte er Aufnahmen aus dem zerbombten Land und von der bedrohten Bevölkerung. Nach seinem Vortrag beantwortete er die Fragen der Schüler.
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