Kessler erwartet Trotzreaktion

Lokales
Nabburg
04.12.2015
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Nach dem langen Höhenflug auf Platz eins hat die erste Herrenmannschaft der HSG Nabburg-Schwarzenfeld mit dem Unentschieden beim ESV Regensburg und der Heimniederlage gegen TS Herzogenaurach zum ersten Mal eine kleine Durststrecke. "Wir haben in beiden Spielen zu viele Fehler gemacht und nicht unser bestes Handball gezeigt. Hinten agierten wir zu passiv und vorne zu kompliziert mit schlechten Wurf-Entscheidungen", ärgert sich Coach Daniel Kessler über die unnötigen Ergebnisse. "Die Niederlage gegen den Topfavoriten war zu deutlich, richtig schmerzhaft war aber vor allem der Punktverlust gegen Regensburg." Er erhofft sich von seinem Team eine Trotzreaktion.

Die erste Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag, 5. Dezember, um 18.15 Uhr im Spiel bei der HG Hemau-Beratzhausen. "Ein Gegner aus der Abstiegsregion, aber sicher keine leichte Aufgabe." Die HG stellt eine kampfstarke Truppe und gilt als unangenehme Mannschaft - speziell vor eigenem Publikum. Ihr Spiel basiert auf hartem Körpereinsatz und mit der "giftigen" Abwehr sammelte die HSG in den letzten Jahren schon Erfahrungen. "Wir dürfen uns nicht provozieren oder aus dem Konzept bringen lassen. Vorne müssen wir geduldig auf unsere Chance warten, in der Abwehr gut verschieben und auf David Hillert aufpassen, der Dreh- und Angelpunkt im Angriffsspiel der HG ist. In den letzten Partien hatte die HSG-Abwehr speziell gegen den Rückraum Probleme.

Kessler mahnte, dass sich niemand von der Tabellensituation blenden lassen darf. Die nächsten "vermeintlich leichten Spiele" werden zeigen, ob die HSG hinter Herzogenaurach im Verfolgerfeld bleibt oder den Anschluss verliert.

Voraussichtliche Aufstellung: Strejc M., Sturm - Blödt, Eichinger, Fenchl, Forster, Gsödl, Kiener, Kübler, Schanderl, Schießl, Spiller, Stangl, Strejc J., Zeißner, Ziereis
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