Kirwa-Gaudi bis zum Abwinken

Die Kirwa-Burschen brachten den Kirchweih-Baum zum Festplatz beim Sportheim, wo sie ihn nach der Ankunft gleich in die Senkrechte hievten.
Lokales
Nabburg
14.06.2015
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Besser hätte der Auftakt zur 15. Auflage der Diendorfer Kirchweih nicht verlaufen können. Bei herrlichem Wetter stellten die Kirwaburschen den Baum auf. Und dann ging über das ganze Wochenende die Post ab.

Die Diendorfer Kirchweih erwischte einen Traumstart. Nach dem "Warm Up" vom Freitag stellte sich am Samstag bestes Wetter ein. Gute Stimmung und viele Besucher waren die Folgen.

In den Tagen zuvor hatten die freiwilligen Helfer den Festplatz beim Sportheim entsprechend her gerichtet. Unter Federführung des SV Diendorf fanden sich dazu wieder viele Akteure ein. Eine besondere Attraktion bildet in diesem Jahr, vor allem für die Kinder, der Autoscooter.

Wie schon im Vorjahr, so gibt es auch heuer wieder Kirwapaare, und zwar nicht wenige. Insgesamt 22 an der Zahl haben sich in den vergangenen Wochen auf die Kirchweih vorbereitet. Zu jeder ordentlichen Kirchweih in Bayern gehört der Kirwabaum, so auch in Diendorf. Dieser kam aus dem Nabburger Stadtwald. Geschmückt wurde er beim Feuerwehrgerätehaus, dort trafen sich am Samstagnachmittag die Kirwapaare. Mit Bürgermeister und Stadträten, angeführt durch die Jugendblaskapelle Nabburg, ging es zum Festplatz beim Sportheim. Dort warteten schon zahlreiche Besucher. Nach der Ankunft lag es an Bürgermeister Armin Schärtl, das erste Fass Bier anzustechen, und so die Kirchweih in Diendorf zu eröffnen. Mit den Kirchweihverantwortlichen und den anwesenden Stadträten stieß er anschließend auf ein gutes Gelingen der Kirchweih an.

Nun waren die Kirwaburschen am Zug: Der Kirwabaum musste aufgestellt werden; mit Muskelkraft wurde der Kraftakt bewältigt. Für die flüssige Stärkung zwischendurch sorgten die Kirwamoidln. Nach einer Stunde war das Werk vollendet, und die Kirwapaare konnten unter Führung der Jugendblaskapelle in das voll besetzte Festzelt einziehen. Dort warteten bereits "D' Urwaidler", die für die richtige Kirchweihstimmung zum Auftakt sorgten, so dass es eine lange Nacht wurde.
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