Kreativer Blick auf Europa

Paul Lippert, der Ministerialbeauftragte für Gymnasien, und Richard Glombitza, Abteilungsdirektor im Bereich Schulen, überreichten die Auszeichnungen an Studienrat Christian Sylla sowie die Schülerinnen Hanna Schleicher, Lucia Haas und Rebecca Kuhn. Bild: Hinterberger
Lokales
Nabburg
23.07.2015
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Rund 80 000 Schüler haben in diesem Jahr bundesweit am 62. Europäischen Wettbewerb teilgenommen. Ein Viertel davon kam aus Bayern. Im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz wurden nun die 152 Preisträger aus 25 Schulen ausgezeichnet. Darunter befanden sich auch Hanna Schleicher, Lucia Haas und Rebecca Kuhn vom Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium.

Künstlerisch und kreativ setzten sich die Schüler mit dem Thema "Europa hilft - hilft Europa?" auseinander. Zentral war dabei die Frage, wie Europa seiner weltweiten Verantwortung gerecht werden könne. Bei der Umsetzung des Wettbewerbs waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt. In Bildern, Filmen oder Texten stellten sie ihre Ansichten zur Flüchtlingsthematik, den Arbeitsbedingungen in anderen Ländern oder anderen Kulturen dar. "Es ist euch gelungen, in Antworten und Visionen aufzuzeigen, dass Europa eine Verantwortung für die Regionen der Welt trägt, denen es nicht so gut geht", lobte Regierungspräsident Axel Bartelt die Preisträger. Sie haben sich kreativ, aber auch kritisch mit Europas aktuellen Aufgaben auseinandergesetzt, ergänzte er.

Besonders freute sich Bartelt, dass ein Viertel aller Wettbewerbseinsendungen bundesweit aus Bayern kam. "Hört nicht auf euch weiter für Europa zu engagieren", appellierte er an die Schüler. Dies könne zum Beispiel durch das Erlernen einer Sprache passieren oder durch Austauschprogramme. "Das Miteinander der Menschen wird entscheiden, wie es in Europa weitergeht", betonte der Regierungspräsident.

Zustimmung erhielt Bartelt auch von Regensburgs Oberbürgermeister Joachim Wolbergs sowie Landrätin Tanja Schweiger. "Die Welt, in der wir leben, gibt es nur einmal", erklärte Wolbergs. "Es darf uns deswegen nicht egal sein, wenn woanders Krieg herrscht oder die Menschen nicht genug Wasser haben", fuhr er fort. Das Leben werde nur dann gut, wenn man es gemeinsam gestaltet. Schweiger betonte, dass der Wettbewerb den Schülern vor allem die Möglichkeit gibt, über den Tellerrand zu sehen: "Ihr habt bei der Arbeit an euerem Projekt auch über den eigenen Lebensraum hinausgeschaut."
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