Kulturpreis der Stadt Nabburg geht an Gerd Lohmeyer
Schauspieler und Regisseur

Gerd Lohmeyer, Jahrgang 1945, wird heuer mit dem Kulturpreis der Stadt Nabburg ausgezeichnet. Bild: jua
Lokales
Nabburg
14.11.2014
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Den Kulturpreis der Stadt Nabburg erhält in diesem Jahr Gerd Lohmeyer. Lohmeyer ist in Nabburg aufgewachsen und lebt in München. Er ist ein erfolgreicher Schauspieler und Regisseur, der seine Heimatstadt immer wieder besucht. Lohmeyer hat in Nabburg oft sein schauspielerisches Talent unter beweis gestellt und bereicherte auf diese Weise das Nabburger Kulturleben. So zum Beispiel trat er einige Male in der Rolle von Eichendorffs "Taugenichts" im Theatergarten auf.

Er absolvierte das Studium der darstellenden Künste an der HdK Berlin, der heutigen Universität der Künste Berlin. Nach seinem Studium konzentrierte er sich überwiegend auf seine Karriere am Theater. Ende der achtziger Jahre war Gerd Lohmeyer häufiger im Fernsehen und im Kino zu sehen. Ende der neunziger begann er auch, als Theaterregisseur tätig zu werden. Seit den späten 1980er-Jahren ist Lohmeyer in zahlreichen bekannten Fernsehserien und auf der Kinoleinwand zu sehen. Zu den bekanntesten Fernsehsendungen zählen "Die Rosenheim-Cops", "Der Bulle von Tölz", "Das Amt", "Lindenstraße" und der Tatort". Auch im Kinofilm "Der Schuh des Manitu" von Michael "Bully" Herbig" wirkte Gerd Lohmeyer mit.

Seit 1992 gibt er selbst Schauspielunterricht und ist seit 1995 Dozent an der Bayerischen Theaterakademie, seit 2009 ist Lohmeyer in der Serie "Dahoam is Dahoam" als Michael Gerstl zu sehen.

Der Preis sollte Gerd Lohmeyer bei der Bürgerversammlung am 20. November in der Nabburger Nordgauhalle verliehen werden. Da Lohmeyer zu diesem Zeitpunkt aber beruflich verhindert ist, wird Bürgermeister Armin Schärtl ein Grußwort von ihm übermitteln. Der Preis wird dann zu einem späteren Zeitpunkt bei einer öffentlichen Veranstaltung in Nabburg an Lohmeyer übergeben.
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