Lehrerinnen treffen sich im Schmidt-Haus - Pädagogik und ein "Selbstversuch"
Anregungen für spannenden Unterricht

Lehrerinnen im Schmidt-Haus: Die "Kunst" führte sie zu einer Fortbildung zusammen. Bild: hfz
Lokales
Nabburg
28.01.2015
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Ganz im Zeichen der Museumspädagogik, genauer der vier "Kinder total verSCHMIDTzt"-Kurse stand eine Lehrerfortbildung zum Thema "Kunst". 19 Grundschul- und Fachlehrerinnen, vorwiegend aus dem Schulamtsbezirk Schwandorf sowie drei "Externe" aus Weiden, Oberfranken und Oberbayern, waren angereist, um das Schmidt-Haus aus Sicht ihrer Schüler in Augenschein zu nehmen. Wie bei den "kleinen" Künstlern, so sollte auch bei den Kunstpädagogen neben der Theorie die Praxis nicht zu kurz kommen.

Ausgehend von der Fassade und den Geschichten, die der Künstler Karl Schmidt darin "versteckte ", sowie den Tier-Mosaiken im Hauseingang, deren Technik dann auch gleich im "Selbstversuch" umgesetzt werden konnte, lenkten Museumsleiterin Christa Haubelt-Schlosser und Gästeführerin Gudrun Vogt den Blick der Teilnehmerinnen auf charakteristische Bestandteile des Schmidt-Hauses, die ihm sein prägendes Aussehen geben.

Neben einer kurzen Präsentation, die auf die Vermittlung der inhaltlichen Schwerpunkte abzielte, hatten die Kursleiterinnen das Fassaden-Bilderrätsel, "Blaubären"-Puzzle, Action painting oder einfache Druckverfahren wie selbstgemachte Kartoffelstempel vorbereitet. Vom genauen Hinsehen mittels Gegenüberstellung über die kunstgeschichtliche Zuordnung der Objekte im Haus zu Impressionismus, Kubismus und Expressionismus bis hin zum experimentellen Umgang mit den Primär- und Sekundärfarben auf farbtheoretischer Basis in Form einer Geschichte war alles auf die an der jungen Zielgruppe spielerisch orientierte Kunsterfahrung ausgerichtet. Mit dem konkreten Vorhaben, Anregungen für den Kunstunterricht aufzunehmen oder einen Besuch im Schmidt-Haus einzuplanen, beendeten die Lehrerinnen ihre Fortbildung.
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