"Little soe" macht Musik, die begeistert - Volles Haus für drei große Talente
Sound für einen schönen Abend

Für "Little soe" war der Auftritt ein Volltreffer. Die junge Band mit (von links) Benni Weiß, Katharina Stark und Daniel Pfeifer kam gut an. Bild: am
Lokales
Nabburg
02.03.2015
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Die Konzertbesucher erleben, wie ein neuer Stern am Oberpfälzer Musik-Himmel aufgeht. Sie spüren: Die Drei, die im "Theatro" auf der Bühne stehen, sind mehr als einfach eine Newcomer-Band. "Little soe" steht für gefühlvolle Interpretation internationaler Hits.

Katharina Stark, Daniel Pfeifer und Benni Weiß finden Spaß daran, Musik zu machen. Schon während ihrer noch gar nicht so lange zurückliegenden, gymnasialen Schulzeit war es so. "Sound of ecstasy" nannte sich die Formation, die sie zusammen mit fünf weiteren hochtalentierten Jungmusikern bildeten. Nach dem Abi wehte sie der Ernst des Lebens in verschiedene Himmelsrichtungen. Drei blieben übrig, um weiterhin gemeinsam dem großen Hobby nachzugehen. Klein aber fein ist die neue Gruppe, die folgerichtig den Zusatz "Little" vorausgesetzt bekam.

Kongenial auf der Bühne

Der Name "Little sound of ecstasy" soll beileibe keine Assoziation zu Drogen herstellen, darauf legen die Drei ganz großen Wert. Die "Droge", der sie verfallen sind, heißt Musik. Und dabei wollen sie ihr Publikum mitnehmen. Zuerst bei internen Festen und Partys, seit Samstag auch vor öffentlichem Auditorium: "Little soe" schafft es, die Zuhörer zwei Stunden lang mit einem breiten Querschnitt an Songs, die um die Welt gingen, zu begeistern - so geschehen im voll besetzten "Theatro", wo der Altersdurchschnitt an diesem Abend nicht über Mitte zwanzig liegt.

Die Titel gehen ins Ohr, es dominieren die leiseren Töne. Die Band-Mitglieder leben ihr Faible für Lieder zum Zuhören aus, Stimmungsmacher liegen ihnen fern. Die über 20 Songs, die sie covern, kennt Jeder: Pinks "Dear Mr. President" befindet sich genauso darunter wie "Stay with me" von Ed Sheeran oder "Ain't no sunshine" von Bill Withers. Dazwischen lassen sie einen Uralt-Klassiker aufleben: Mit ihrer Version von "The lion sleeps tonight", dem einst die "Tokens" zu Ruhm verholfen hatten, ernten sie einen Beifallssturm.

Für Sängerin Katharina Stark, die auch im Landestheater Oberpfalz mitwirkt, ist ihr Name Programm: eine starke Stimme, die bei Balladen besonders gut zur Geltung kommt. Ihrer beiden Bandkollegen präsentieren sich als musikalische Tausendsassa, was sie auch schon zu Bigband-Zeiten am Schmeller-Gymnasium bewiesen. Daniel Pfeifer an Gitarre und Banjo ist der Garant für die Vielseitigkeit von "Little soe", die von den Sparten Rock und Pop bis Folk und Country reicht. Und - auch für Weggefährten angenehm überraschend - er kann solo genauso gut wie dreistimmig singen! Benedikt Weiß, der Erfahrung aus dem Landes-Jugendjazzorchester mitbringt, gibt am Cajon den Rhythmus vor und verfällt zwischendurch bei einem Saxofon-Solo im Jazz-Standard "All of me" selber in "Ekstase". Zusammen produzieren sie einen "Ecstasy-Sound", der von der ersten bis zur letzten Minute gut ankommt.

Ihren Premieren-Auftritt runden sie mit einem Song ab, der irgendwann an die Wurzel von "Little soe" erinnern wird. "Theatro, wir spielen heute nur für Euch", lautet da der Refrain. Das Konzert endet mit dem nochmals als Zugabe geforderten "Radio Active" der Imagine Dragons. "What a night!" postet "Little soe" hinterher via Facebook.
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