Lob für erfinderische Schüler

Schule und Firma beendeten gemeinsam den EMZ-Technikwettbewerb, indem sie im Beisein von Ehrengästen die Preise vergaben. Bild: jua
Lokales
Nabburg
05.03.2015
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Seit nunmehr zwölf Jahren übergibt die Firma EMZ-Hanauer an die besten Tüftler am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium einen Geldpreis und eine Urkunde. Schüler der sechsten bis zehnten Jahrgangsstufe präsentierten am Mittwoch ihre neuesten Erfindungen. "Kettenreaktionen" lautete heuer das Thema.

Schulleiter Franz-Xaver Huber lobte den Erfindergeist seiner Schüler und spornte sie an weiterzumachen, da Techniker und Ingenieure gute Berufsaussichten vor sich haben. Stellvertretender Landrat Jakob Scharf lobte diesen Wettbewerb, der Praxis und Theorie verbindet. "Der Landkreis", so erklärte er, "investiert hohe Summen in die Ausstattung der Schulen, welche dadurch den Schülern anhand einer richtigen Ausbildung etwaige Zukunftschancen für ihr späteres Berufsleben näher bringen können". Stellvertretender Bürgermeister Kurt Koppmann kam auf die Betriebserweiterung von EMZ zu sprechen und hoffte darauf, dass dadurch weitere Lehrlinge eingestellt werden und diese in Zukunft weiter in Nabburg bleiben können.

Firmenchef Thomas Hanauer fragte nach den Bestandteilen seines I-Phones und bekam unverzüglich die richtigen Antworten der jungen Zuschauer. "Passende Rohstoffe und kluge Köpfe, die ihr Wissen, die neueste Technik und viele Grundkenntnisse mit einbringen, ergeben die Plattform, um Physik lebendig machen zu können", fügte er seiner Befragung hinzu. Stolz erklärte der EMZ-Geschäftsführer, dass 70 bis 80 Prozent der Spül-, Trocken- oder Waschmaschinen mit EMZ-Teilen ausgestattet sind.

Der technische EMZ-Leiter Albert Dirnberger erklärte die Arbeit im Betrieb und zählte dabei die wichtigen Kriterien auf. "Das Erfinden", so sagte er aus eigener Erfahrung lächelnd, "macht Spaß, die Umsetzung allerdings ist richtige Arbeit. Die Erfindung muss auch an den Mann gebracht werden, und deshalb ist es wichtig, seine Sache gut zu präsentieren und zu verkaufen".

Vier erste Preise konnten nach dem Wettbewerb aufgrund der gut durchdachten Anfertigungen vergeben werden. Jeweils 100 Euro nahmen für ihre Gemeinschaftsarbeit Clemens Gebhardt und Hannes Rösch (beide 8c), Lea Bernhard (6a), Elena Meier (6d) und das Arbeitsteam Hannah Reul und Lara Pleyer (8a) entgegen. Das Team Verena Six und Christina Hintermeier (8b) erhielt 40 Euro, und Jakob Schlagenhaufer 20 Euro. Den Präsentationspreis von jeweils 50 Euro bekamen Lea Bernhard, Hannah Reul und Lara Pleyer sowie Clemens Gebhardt und Hannes Rösch. Der Rest des zur Verfügung gestellten Preisgeldes, das 1000 Euro betrug, wurde an die Schule für den Bereich Physik und Chemie übergeben.
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