Mehr als nur Trost spenden

Der Katholische Frauenbund ehrte 37 langjährige Mitglieder mit Silber und Gold. Die Auszeichnungen nahmen Pfarrer Lorenz, stellvertretende Diözesanvorsitzende Monika Schmidpeter und Frauenbund-Vorsitzende Christa Schlagenhaufer vor. Bild: bph
Lokales
Nabburg
08.12.2015
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Der Frauenbund nahm seine Adventfeier zum Anlass für Mitgliederehrungen. Angekündigt wurde eine Spendenübergabe.

Nach dem Gottesdienst setzte sich die Adventfeier des Frauenbundes im Jugendwerk fort. Für Vorsitzende Christa Schlagenhaufer war es eine Freude, den Saal voll besetzt zu sehen.

Musikstücke und besinnliche Texte, abwechselnd vorgetragen von Vereinsmitgliedern, zeigten anschaulich, wie vielfältig die Wege des Advents sind, hin zum Geheimnis Gottes. Immer wieder kam dabei zum Ausdruck, dass der Advent eine Zeit der Sehnsucht und der Wünsche ist. Allein schon die Buchstaben des Wortes können vieles sagen: A - annehmen, auch den, der dir nicht passt. D - da sein füreinander. V - vertrauen, dass alles gut wird. E - entdecken, was wirklich wichtig ist. N - neu beginnen, wenn man gescheitert ist. T - tragen helfen, denen, die Hilfe brauchen.

In Gebet einschließen

Stadtpfarrer Hannes Lorenz hatte die Worte des Propheten Jesaja "Tröstet, tröstet mein Volk spricht euer Gott" als Ausgangspunkt für seine Grußworte gewählt. "Diese Worte können mehr als Trost spenden. Sie können uns anstecken; sie können unsere Sinne aufwecken; sie können unsere Fantasie reizen und beflügeln". In seinen Ausführungen stellte der geistliche Beirat auch einen Bezug zum tragischen Schicksalsschlag her, der eine Nabburger Familie getroffen hat: "Hier dürfen wir nicht daneben stehen, hier gilt es ebenso zu trösten mit Worten und Taten." Dazu gehöre auch, neben der materiellen Unterstützung, die leidgeprüfte Familie ins Gebet einzuschließen.

Mit den Worten des Propheten "Auf einen hohen Berg steige, verkündige, Zion" leitete er über zum Dank an die im Frühjahr dieses Jahres neugewählte Vorstandschaft. Diese Frauen, so sagte er, haben sich in die Verantwortung berufen lassen, um zu "verkündigen", und eine gute Nachfolge angetreten. Sie setzen die bewährte Arbeit fort.

Nadeln der Anerkennung

Stellvertretende Diözesanvorsitzende Monika Schmidpeter dankte den Jubilarinnen für die langjährige Mitgliedschaft und Arbeit im Ortsverband. Die überreichten Ehrennadeln in Silber und Gold (grüner Kasten) sollen für hohe Anerkennung und Wertschätzung stehen. Mit einer Rose und einem kleinen Präsent unterstrichen auch Pfarrer Lorenz und Frauenbund-Vorsitzende Schlagenhaufer diesen Dank.

In ihren Schlussworten gab die Vorsitzende bekannt, dass die Unglücksfamilie mit 1000 Euro aus der Vereinskasse unterstützt werden soll. Allen fleißigen Helferinnen danke sie nochmals ausdrücklich für alle liebevollen Mühen, mit er sie das gemeinsame Essen vorbereitet hatten, welches zum gemütlichen Teil des Abend überleitete.
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