"Mini-Bürger-Fest" zieht wegen des Wetters in den Zehentstadel um
Stimmung nicht zu verwässern

Lokales
Nabburg
24.09.2014
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Weil eine Absage wegen Regens eine herbe Enttäuschung für die Kinder gewesen wäre, verlegte der Kultur- und Museumsverein sein "Mini-Bürger-Fest" erstmals in den Zehentstadel. Logistisch nicht ganz einfach, aber der Stimmung tat dies keinen Abbruch.

Spannende Aufgaben

Gleich zweimal musste das "Mini-Bürger-Fest" heuer ausweichen: Zum ursprünglichen Termin wäre man in Konkurrenz zu einer anderen, größeren Kinderveranstaltung getreten, und nun erzwangen die Wetterkapriolen eine Verlegung ins Innere des Stadtmuseums. Wie gut, dass man vorsichtshalber die 15 Spiele schon tags zuvor auf die vier Etagen verteilt hatte. Trotz noch laufender Sonderausstellung "Zeichen des Mittelalters" im Castillon-Saal fand am Sonntag alles Platz - nur für die Grillwürstl hieß es: "Wir müssen draußen bleiben!" Dafür lockten sie am Eingang die Passanten mit unwiderstehlich appetitlichem Duft und fanden trotz Regens ihre Abnehmer - denn Abenteuer machen hungrig. Wer am Spieleparcours, mitbetreut von Spielerinnen der Handballsportgemeinschaft Nabburg-Schwarzenfeld, teilnehmen wollte, musste dieses Mal im Stadtmuseum rauf und runter wandern. Überall erwarteten die Kinder spannende Aufgaben: Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen oder Konzentration waren ebenso gefragt wie Wissen, Tasten oder Schauen - schließlich ging es um Punkte, die man später in Süßwaren eintauschen durfte. Außer Konkurrenz konnte man unter Anleitung von Gudrun Vogt seiner experimentellen Kreativität in der Kunst-Technik "Monotypie" freien Lauf lassen. Eine "Herausforderung" für die ganze Familie stellte heuer das Quiz dar: Abgebildet waren zwölf "Brett-Spiel-Klassiker", deren Namen es zu erraten galt. Unter allen richtigen Teilnahmekarten wird als Hauptpreis eine Saisonkarte 2015 für das Freibad Perschen verlost.

Für kleine Verschnaufpausen (vorwiegend der Eltern, Omas und Opas) bot sich das Gewölbe-Cafe an mit leckeren Kuchen des Frauenbundes, musikalisch garniert durch das Duo "Out of pocket". Natürlich durfte auch Sepp Schabernack nicht fehlen. Wohl selten kamen ihm, der räumlichen Enge wegen, seine Fans so nahe - und durch die offenen Fenster war es laut und deutlich zu hören, wie Zuschauer und Akteur in Begeisterung verschmolzen - da mochte es draußen regnen was es wollte.
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