Miteinander den Glauben feiern

Lokales
Nabburg
25.06.2015
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"Gemeinsam feiern - Unsere Kirche ist es uns wert": So war in diesem Jahr das Pfarrfest der Kirchengemeinde Sankt Johannes überschrieben. Den ganzen Tag über gab es Jubel, Trubel und Heiterkeit im Spitalhof rund um das Jugendwerk und auf dem Kirchplatz.

Der besondere Tag der Katholischen Kirchengemeinde wurde eingeleitet mit dem Festgottesdienst, mitgestaltet von Kirchenchor, Kinderchor und der Gruppe "Effata". Stadtpfarrer Hannes Lorenz ging in der Predigt zum Patrozinium auf das Leben des Schutzheiligen ein. "Wir sollen immer wieder Mahner sein, auch wenn es unbequem ist", betonte er.

Beim Pfarrfest zeige sich das Gesicht der Kirchengemeinde mit den vielen verschiedenen Verbänden, Vereinen und Gruppierungen der Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren. Dabei werde auch das vielfältige Engagement, das sich aus christlicher Motivation speise, sichtbar. "Wir wollen heute als Gemeinde miteinander den Glauben feiern und teilen", fuhr der Geistliche fort. Dazu gehöre auch, sich an den Darbietungen der Gruppen, Vereine und Verantwortlichen zu erfreuen, miteinander zu reden, einander zuzuhören sowie miteinander zu essen und zu trinken, kurzum: "gemeinsam feiern".

Viel geboten für die Kinder

Das Programm beinhaltete viel Musik von der Nabburger Blasmusik sowie dem Nachwuchsorchester der Jugendblaskapelle. Natürlich war auch an die Kinder gedacht: Auf dem Kirchhof kam keine Langeweile auf bei Torwandschießen, Tastspiel, Bilder merken, Wasser transportieren, Dosenwurfstand oder Erbensschlagmaschine. Dafür zeichnete der Jugendausschuss verantwortlich. Dazu bot der Elternbeirat St. Marien noch Tattoos für Kinder und die Eltern-Kind-Gruppe einen Sandkasten an.

Wie in den Vorjahren hatten auch die Kleinen der beiden Kindergärten Sankt Angelus und Sankt Marien ihren großen Auftritt. Angeleitet vom ihrem Kindergartenpersonal erfreuten sie die vielen Besucher mit ihren Singspielen. Verständlich, dass sie dabei viel Beifall einheimsten und Zugaben gefordert wurden.

Die kirchlichen Vereine - Kolpingfamilie, Landvolk, Frauenbund, Landjugend, Männerverein - legten sich bei der Bewirtung der Besucher mächtig ins Zeug. Grill und Küche arbeiteten auf Hochtouren, boten Würste, Schnitzel oder Dotsch an. Bei den Getränken blieben auch keine Wünsche offen. Fast den ganzen Tag über waren die Erzeugnisse aus der Backstube des Frauenbundes begehrt. Schließlich war Hannes Lorenz nicht nur als Seelsorger unterwegs, er kümmerte sich mit seinem "Weihwasser" auch um das leibliche Wohl. Ein Gesprächsthema war auch die anstehende Sanierung des Katholischen Jugendwerks, dem der Erlös des Festes zugute kommen soll.

Als "Volltreffer" erwies sich die Verpflichtung des Salambo-Quartetts bei der "Oldie-Night". Bis in den späten Abend hinein spielten sie Ohrwürmer aus den 50er und 60er Jahren - sehr zur Freude der vielen Tänzer im Saal des Jugendwerks.
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