Mitgliederzuwachs beim Oberpfälzer Waldverein
Heimat fest im Blick

Lokales
Nabburg
25.03.2015
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Der Oberpfälzer Waldverein will das Wissen um die Oberpfälzer Heimat fördern. Die Verschönerung der Landschaft sowie der Stadt Nabburg und ihrer Umgebung ist der aktiven Gemeinschaft ein stetes Anliegen.

"Das Jahresprogramm des Waldvereins hatte es wieder in sich", resümierte Bürgermeister Armin Schärtl in seinem Grußwort bei der Jahresversammlung im "Weißen Lamm". Das Stadtoberhaupt unterstrich dessen wichtige Rolle in der Kommune und würdigte die wertvolle Arbeit. Heimatkunde, Traditionspflege, Vogel- und Naturschutz nannte er einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Sein Dank galt besonders der rührigen Vorstandschaft um Bernhard Wiezorek: "Sie ist für mich der Motor."

Beeindruckende Bilanz

Es war eine beeindruckende Bilanz, mit der Bernhard Wiezorek, der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins, in der Jahresversammlung aufwarten konnte. Reges Interesse zeigte die nunmehr 270 Personen (Vorjahr 267) umfassende Gemeinschaft an den Angeboten. Insbesondere erinnerte der Sprecher an die mehrtägige Wanderfahrt in das Kleine Walsertal. Sie war, wie die Reisen in den Vorjahren, vorbereitet und organisiert von Christa und Jürgen Gehrmann. An den neun Wanderungen, bei denen fast 100 Kilometer auf Schusters Rappen zurückgelegt wurden, beteiligten sich 326 Mitglieder. Guten Zuspruch (296 Personen) erfreuten sich auch Monatsversammlungen und Hüttenabende.

Gut besucht waren auch die Diavorträge im vergangenen Jahr. Beeindruckende Bilder präsentierten dabei Willi Krieger (Heimische Vogelwelt), Josef Götz (Herbst in den Dolomiten), Raphael Haubelt (Alte Luftbilder von Nabburg) und Ernst Thomann (Wanderungen früherer Jahre). Als "herausragend" bezeichnete der Sprecher 2014 das Waldfest rund um die Hütte und den Aussichtsturm am Kulm, die Teilnahme der Vorstandschaft und Fachwarte an der Versammlung des Hauptvereins in der Silberhütte und die Weihnachtsfeier.

Betreuung von Wegen

Zu den Aufgaben des Vereins gehört auch die Markierung und Betreuung von neun Ziel- und acht Rundwegen mit einer Länge von 161 Kilometern. Verantwortlich zeichnet hierfür Hermann Birnthaler mit seinen Helfern Erwin Liebl, Klaus Deiner, Engelbert Ehbauer, Johann Demleitner, Anton Pösl, Hans Seitz, Werner Linke, Helmut Hepp, Alois Holzgartner und Bernhard Wiezorek.

Als aktiver Beitrag zum Naturschutz kann auch die Betreuung von 193 Nistkästen gesehen werden. Hier engagierten sich Erich Meyer, Siegfried Grasser, Hans Weiss und der Vorsitzende selbst. Von den 151 festgestellten Vogelbruten flogen 1050 Jungtiere aus. "Auch Fledermäuse schätzen unser Angebot". Wiezorek berichtete von 105 nachtaktiven Geschöpfen.

Um die Aussicht zu verbessern, wurden an zwei Tagen die Gipfel der Bäume rund um den Aussichtsturm am Kulm gekürzt. Dem Vorsitzenden zur Hand gingen dabei Hans Jobst, Franz Humbs und Hüttenwart Helmut Hepp. Ein Dank galt auch Johann Demleitner für die Wartung der 22 Ruhebänke im Laufe des letzten Jahres. Auf rund 300 Stunden summierte sich der Arbeitsaufwand für Nistkastenkontrolle, Markierung, Arbeiten an Ruhebänken für die Hütte und den Turm.

Mit eindrucksvollen Bildern vom Ende des 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts überraschte Raphael Haubelt die Versammlung. Er hatte im Archiv gestöbert und seinen Diavortrag "Mit Tieren in der Stadt" überschrieben.
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