Nach Studientagen im Kloster Ensdorf sind manche Schüler "geplättet" - Eine Fülle an wichtigen ...
Gymnasiasten auf Tuchfühlung mit der Arbeitswelt

Lokales
Nabburg
04.04.2015
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Voller Tatendrang standen viele Schüler der 11. Jahrgangsstufe vor der Infotafel im Tagungsgebäude des Klosters Ensdorf, als sie im Vorfeld der vertieften Studien- und Berufsorientierungstage die für sie interessantesten Module und Vorträge auswählen sollten. Das Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium bot bereits zum fünften Mal diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kolping-Bildungswerk und der Agentur für Arbeit an.

Die Körpersprache

Neben verpflichtenden Modulen, wie "Körpersprache, Kommunikation, Präsentation" (KKP) und "Assessment Center" (AC) gab es eine riesige Auswahl an Vorträgen. Aktuelle und ehemalige Studenten sowie Praktiker aus dem Berufsalltag gaben konkrete Tipps und Informationen aus der realen Uni- und Arbeitswelt. Im Vorfeld hatte jeder bereits eine fiktive Bewerbung verfasst. Verpflichtend und für den Großteil der Teilnehmer das Highlight waren die Vorstellungsgespräche, die die Möglichkeit boten, das Erlernte in die Praxis umzusetzen. Schick gekleidet und gut vorbereitet auf das Profil der jeweiligen Firma erschienen die "Bewerber" zum Vorstellungsgespräch, und wer das Vorstellungsgespräch schon hinter sich hatte, wurde überhäuft mit Fragen, wie es denn so gewesen sei und wie man sich am besten präsentieren könne.

Studienberater der Uni Regensburg und der privaten Hochschule CampusM21 gaben konkrete Entscheidungshilfen zur richtigen Auswahl des Studienplatzes. Möglichkeiten der Studienfinanzierung legten Vertreter vom Amt für Ausbildungsförderung dar.

Tücken des Studienalltags

In den Wahlvorträgen wurden die Schüler über Soziale Arbeit, Duale Studiengänge zum Beispiel bei den Firmen "emz-Hanauer", "F.EE", Krones AG und der Witt-Gruppe informiert. Dazu berichteten Studenten aus den Fakultäten Sprachwissenschaften, Psychologie, Humanmedizin und Lehramt von den Tücken des Studienalltags und dass man sich unbedingt ein ganz persönliches Profil erarbeiten sollte, um den entscheidenden Vorteil gegenüber Mitbewerbern auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Weitere Themenfelder waren Zukunftsperspektiven in der Tourismusbranche, im gehobenen Verwaltungs- bzw. Polizeidienst und bei der Bundeswehr. "Es war super, dass wir uns - weit ab vom Schul- und Prüfungsstress - einmal auf die Zeit nach dem Abi konzentrieren konnten", sagte eine der Teilnehmerinnen, auch wenn sie von der Fülle der Informationen sichtlich "geplättet" war.
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