"Nördliches Naabtal": Nabburg macht mit - Stadtrat stimmt Vereinbarung mit vier weiteren ...
Als Kleinregion auf Zuschuss-Akquise

Lokales
Nabburg
05.12.2014
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Die Stadt tritt der Kleinregion "Nördliches Naabtal" bei. Sie beteiligt sich an der Bildung einer interkommunalen Arbeitsgemeinschaft, um in der Förderperiode 2014/2020 an Geld der Europäischen Union zu gelangen. Diesen Beschluss fasste der Stadtrat einstimmig.

In dieser Arbeitsgemeinschaft übernehmen die Städte Nabburg und Pfreimd sowie die Märkte Wernberg-Köblitz und Schwarzenfeld jeweils 24 Prozent des Sachaufwandes, die restlichen 4 Prozent steuert die Gemeinde Trausnitz bei. Als Geschäftsstelle ist das Nabburger Rathaus vorgesehen. Manifestiert werden die Grundlagen in einer gemeinsamen Sitzung aller fünf Entscheidungsgremien, die am Mittwoch, 17. Dezember, auf der Burg in Trausnitz stattfindet. In der Stadtratssitzung erkundigte sich nun CSU-Sprecher Hans-Georg Dobler, ob das daraus resultierende Arbeitspensum im Rathaus geleistet werden kann, ohne dass andere Angelegenheiten liegen bleiben. Denn den Verkauf der Fifty-Fifty-Tickets für den Kreisjugendring habe man ja mit dem Hinweise abgelehnt, dass der Zusatzaufwand nicht tragbar sei.

Zuschuss für Obertor

Bürgermeister Armin Schärtl und Geschäftsleiter Hans Sorgenfrei bekundeten, dass daraus kein Problem resultiere. Bisher habe die Stadt Nabburg mit der Arbeitsgemeinschaft wenig Arbeit gehabt. Der Entwurf der Vereinbarung zum Zusammenschluss sei beispielsweise im Rathaus der Stadt Pfreimd erarbeitet worden.

In dieser Sitzung kam nochmals die bereits beschlossene Sanierung des Obertores zur Sprache. Zu den Gesamtkosten von 137 000 Euro darf die Stadt nun nach nochmaligen Gesprächen doch mit einem Zuschuss in Höhe von 29 000 Euro rechnen. 13 000 Euro fließen von der Bayerischen Landesstiftung, 11 000 Euro vom Freistaat Bayern und 5000 Euro vom Landesamt für Denkmalpflege.

Die Fußballdamen und -Mädchen des TV 1880 Nabburg hatten nach Aufstiegen in die Landesliga und in die Bezirksoberliga einen Zuschuss zur Deckung von Mehrkosten beantragt, die durch weitere Fahrtstrecken entstehen. Sie errechneten einen Fehlbetrag von 3100 Euro. Der Stadtrat stellte den Antrag zurück. Nach Ablauf der Saison sollen die exakten Kosten nachgewiesen werden, dann könne es zum Defizit zehn Prozent Sportförderung geben.

Geld für Jugendgruppen

Drei Anträgen auf Jugendförderung stimmte der Stadtrat zu. Gemäß den Richtlinien des Kreisjugendringes werden Freizeiten mit drei Euro pro Teilnehmer und Tag unterstützt. Somit erhält die KLJB Brudersdorf 196 Euro für einen Ausflug nach München, der SC Altfalter (Spielgemeinschaft mit SV Diendorf) 98 Euro für ein Zeltlager und die Jugendfeuerwehr 38,50 Euro für einen Verfügungstag im Kurfürstenbad Amberg.
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