Schirm und Schutz fürs Fest

Bürgermeister Armin Schärtl, hier mit Gattin (links), und Christine Irlbacher (rechts) haben für das Feuerwehrjubiläum Ehrenaufgaben übernommen. Bild: ral
Lokales
Nabburg
02.03.2015
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Ende Juli wird der Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Gründungsfest der FFW Nabburg erreicht. Schon jetzt ging es los mit dem Bitten an die Festmutter, dieses Amt zu übernehmen, und an den Schirmherrn, das Fest entsprechend zu beschirmen. Dazu war die Feuerwehr Nabburg am Samstagnachmittag unterwegs.

Die Freiwillige Feuerwehr Nabburg feiert ihr "150-Jähriges" vom 31. Juli bis einschließlich 3. August. Ein solches großes Fest braucht neben den Festdamen eine Festmutter. Dafür hat der Verein Christine Irlbacher ausersehen.

So machte sich die Feuerwehr Nabburg am frühen Samstagnachmittag zum Haus von Christine Irlbacher auf, um sie zu bitten, das Ehrenamt zu übernehmen. Diesen Wunsch trug der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Harald Herrle, in Gedichtform vor.

Allerdings machte es die Kandidatin für das Amt der Festmutter nicht leicht. Zunächst einmal mussten die Verantwortlichen auf einem spitzen Holzscheit knien. Überdies gab es ein scharfes Gulasch zu essen und ein Holzscheit musste so geschnitten werden, dass er 2015 Gramm ergab. Nach dem die Probe mit dem Seilhüpfen und das Löschen der Kerze auf dem Helm des Vorsitzenden auch bestanden waren, zeigte sich Christine Irlbacher bereit, das Amt zu übernehmen. Sie versicherte, dass diese Prüfungen notwendig waren, denn sie musste doch "wissen, ob die Feuerwehrkameraden das große Vorhaben auch verwirklichen können".

Weiter zum Rathaus

Nachdem die Festmutter gefunden und ihre Zusage erreicht war, zog die Feuerwehr mit den Festdamen und der neuen Festmutter - angeführt von der Feuerwehrkapelle - weiter zum Rathaus. Dort galt es, Bürgermeister Armin Schärtl zu bitten, die Schirmherrschaft für das Fest zu übernehmen. Am Rathaus öffnete sich die historische Pforte, unter der Bürgermeister Schärtl gemeinsam mit seiner Frau auf die Feuerwehr wartete.

Wieder war es an Harald Herrle, sein Bitt-Gedicht vorzutragen. Symbolisch übergab der Zweite Vorsitzende Johann Dobler einen Schirm an den neuen Schirmherrn; für Christine Schärtl gab es einen Blumenstrauß zum Dank, von den Festdamen je eine Rose.

Aber der Schirmherr hatte sich auch etwas einfallen lassen für die Feuerwehrkameraden. Auf den historischen Treppen des Rathauses standen eine ganze Menge gefüllter Schnapsgläser, die alle getrunken werden mussten - bis hinauf in den Rathausturm.

Als alle diese Aufgabe erfüllt hatten, erklärte sich der neue Schirmherr bereit, das Amt zu übernehmen. Anschließend lud Armin Schärtl in das Gasthaus Stern zu einer Brotzeit ein.
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