"Schoaf" weiß, was Rock-Party-Gäste gerne hören
Scharfer Auftritt

"Schoaf" macht gute Laune. Band wie Zuhörer hatten ihre Freude an dem Konzert im "Theatro". Bild: jua
Lokales
Nabburg
30.09.2015
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Ihr Name ist Programm. "Schoaf" nennen die sechs Musiker aus der Region ihre Band. Was sie zu bieten haben, ist eine pikant-würzige Mischung aus Rock-Klassikern und Party-Musik. Dazu verschweigen sie nicht ihre Herkunft: Vor allem auch bei den Eigenkompositionen schlägt der bayerische Dialekt durch. Im "Theatro" nutzten sie die Gelegenheit, ihre Fangemeinde zu erweitern.

"Schoaf" machte sich vor ein paar Jahren auf den Weg, Rock und Pop möglichst vielseitig zu präsentieren. Drei Band-Mitglieder sind zwar an Instrumenten in einer Blaskapelle im nördlichen Landkreis groß geworden, doch irgendwann setzten sie das gemeinsame Verlangen um, den musikalischen Horizont zu vergrößern. Mit Gleichgesinnten gründeten sie die Gruppe, die inzwischen über 100 Cover-Versionen in ihrem Repertoire hat. Einen Ausschnitt davon gaben Josef Lobenhofer (Gitarre, Gesang), Christopher Kulig (Gitarre, Gesang), Markus Meyer (Bass, Gesang), Christina Fritsch (Gesang), Matthias Obermeier (Schlagzeug) und Stefan Manner (Keyboards) am Freitagabend bei einem gut besuchten Konzert auf der Bühne des Musik-Cafes zum Besten.

Im ersten Teil lassen Größen wie Status Quo, CCR, Eric Clapton und AC/DC grüßen, im zweiten Set sind dann Charts-Stürmer wie Pitbull, Liquido, die Toten Hosen und Sunrise Avenue vertreten. Dazwischen würzt "Schoaf" die Sets mit ein paar eigenen Nummern. Gänsehaut-Feeling verbreiten sie am Schluss bei den frenetisch geforderten Zugaben "Knockin' on heaven's door" oder "Wish you were here".

Der lange anhaltende Beifall beweist: "Schoaf" befindet sich in der Erfolgsspur und schafft es, viele Musikliebhaber dabei mitzunehmen.
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