Schwacher Start, starkes Ende

Martina Rank (blaues Trikot) war mit 10 Toren beste Werferin der HSG Nabburg/Schwarzenfeld beim Sieg in Münchberg. Bild: bwr
Lokales
Nabburg
12.10.2015
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In Spiellaune zeigten sich die Handball-Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Zu Beginn hatte es nicht danach ausgesehen. Aber am Ende verließ der TV Münchberg die heimische Halle mit einer deftigen 25:40-Packung.

(söt) Wie erwartet trafen die Oberpfälzerinnen auf eine neuformierte Münchberger Mannschaft, die sich im Umbruch befindet. Aber auch HSG-Trainer Wolfgang Völkl musste mit Theresa Fröhlich und Ramona Völkl-Simbeck auf wichtige Spielerinnen verzichten. So hatten die HSG-Damen am Anfang Probleme, in die Partie zu finden. Schnell lagen sie mit 1:2 zurück. In der Abwehr schafften sie es nicht, sich auf den Gegner einzustellen und im Angriff war kein Spielfluss. Aber es wurde besser und über 6:4 setzten sie sich nach einem Zwischenspurt auf 11:4 ab.

Immer wieder versuchten die Oberfranken über einen langsamen Spielaufbau, Lücken in der HSG-Abwehr zu finden. Aber die Mannschaft von Trainer Völkl spielte konzentriert und erzielte mit der zweiten Welle schöne Tore. Obwohl noch kleine Fehler passierten, führten die Oberpfälzerinnen zur Pause mit 21:11.

Das Tempo weiterhin hoch zu halten, so die Anweisung des Trainers für die zweite Spielhälfte. Allerdings kam sein Team in den ersten zehn Minuten nach dem Wechsel nicht in Fahrt. Im Angriff agierten sie gegen eine sehr defensiv stehende Münchberger Abwehr zu statisch und in der Defensive waren sie zu langsam. So kam der Gastgeber nach einigen schönen Kombinationen zu Toren. Aber nach dem 25:17 in der 40. Minute fanden die Gäste wieder ihren Spielfluss. Vor allem die Offensive zeigte sehr viel Bewegung, bei der die Außenspielerinnen immer wieder gut in Szene gesetzt wurden. So stand am Ende ein verdienter 40:25-Sieg.

Für Trainer Wolfgang Völkl war es ein sicherer Start-Ziel-Sieg. "25 Gegentore sind mir aber zuviel", sagte der Coach. "Wir haben deutlich gesehen, wo wir uns verbessern können. Mit der Angriffsleistung und dem variablen Angriffsspiel bin ich sehr zufrieden. 40 Tore sind schon eine starke Marke."

HSG-Tore: Martina Rank 10, Anna Kovarikova 9/4, Julia Fischer 5, Carina Czichon 5/1, Teresa Stubenvoll 3/1, Verena Luley und Nathalie Fleischmann Nathalie je 3, Carina Schopper 2
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