Sieg gefordert

Treffsicher wollen sich die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld - wie hier Ramona Simbeck - im Heimspiel zeigen, und nach der unglücklichen Niederlage vorige Woche diesmal als Sieger die Halle verlassen. Bild: bwr
Lokales
Nabburg
30.10.2015
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Die Leistung war in Ordnung. Aber trotzdem kamen die Handballdamen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld vorige Woche ohne Punkte aus Mintraching zurück. Diesmal will es die Truppe von Trainer Wolfgang Völkl besser machen. Allerdings hatten sie es mit dem Gegner noch nicht zu tun.

(söt) Einen völlig unbekannten Gegner erwarten die Handballdamen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag, 31. Oktober. Ab 17.15 Uhr trifft die Landesliga-Mannschaft in der Gymnasiumhalle in Nabburg auf die HSG Mainfranken.

Rückzug aus Bayernliga

Die Gäste aus Unterfranken zogen vergangene Saison frühzeitig ihre Mannschaft aus der Bayernliga zurück, wollen aber in diesem Jahr in der Landesliga ganz vorne mitspielen. Starke und schwache Auftritte bot die HSG Mainfranken bisher. Nach drei gewonnen und drei verlorenen Spielen ist das Team auf Platz neun zu finden. Großes Manko der Gäste war bisher sicherlich die dünne Personaldecke, wobei die Leistungsträgerinnen langsam wieder in die Mannschaft zurückkehren. Vorzeigespielerin ist Melanie Meyer, die in den vergangen Jahren bereits Erfahrungen beim Regionalligisten ESV 1927 Regensburg sammelte. Auf ihr lastet die ganze Verantwortung.

Niederlage mit einem Tor

Die HSG-Damen (Platz sieben) kamen von der letzten Auswärtsbegegnung ohne Punktgewinn zurück. Sie verloren in Mintraching mit 24:25. Trainer Wolfgang Völkl war trotzdem zufrieden: "Wir haben eine starke Leistung abgeliefert." Taktisch sind die Oberpfälzerinnen auf einem sehr guten Weg. Gegen die HSG Mainfranken werden sich die HSG-Damen auf eine starke Rückraum-Achse einstellen müssen. Klare Absprachen und eine kompakt stehende Defensive werden extrem wichtig sein.

Spielerisch sind die Oberpfälzerinnen momentan sehr konstant. "Man darf nicht vergessen, dass wir ständig mit unterschiedlichen Aufstellungen spielen", sagt Völkl. "Die große Stärke der Mannschaft ist ihre Flexibilität und dass sie daher für den Gegner nicht berechenbar ist."

Der Trainer fordert: "Wir brauchen nach der unglücklichen Niederlage nicht den Kopf hängen lassen. Wir werden uns voll auf den Bayernliga-Absteiger HSG Mainfranken konzentrieren und ihm mit Sicherheit Paroli bieten. Wir wollen punkten."
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