Sozialarbeit für die Förderschule

Lokales
Nabburg
05.12.2014
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Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises sprach sich dafür aus, dem sonderpädagogischen Förderzentrum in Nabburg mit seiner Außenstelle in Oberviechtach eine halbe Stelle für Jugendsozialarbeit zu bewilligen. Der Förderantrag wird beim Freistaat eingereicht, der Zuwendungen für Jugendsozialarbeit an Schulen auf der Grundlage des Bayerischen Kinder- und Jugendprogramms geben kann. Ein Rechtsanspruch besteht nicht, die Gelder werden je nach Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln vergeben. Diese Jugendsozialarbeit stellt die intensivste Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule unter der Federführung des Jugendamtes dar. Sie richtet sich an junge Menschen mit sozialen und erzieherischen Problemen, die zum Ausgleich von Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind.

Den Antrag hatte der Leiter des Förderzentrums, Oliver Vogl, eingereicht. Er hält die Jugendsozialarbeit für ein geeignetes Instrument, um mit präventiven Programmen soziale Kompetenzen von Schülern zu stärken und inklusiven Schulalltag zu fördern. Aber auch um in akuten Problemsituationen zeitnah, umfassend und nachhaltig reagieren und Lösungen anbieten zu können, sei die Jugendsozialarbeit für die Schule ein unverzichtbares Element in ihrer pädagogischen Arbeit. Er zeigte auch auf, dass eine Veränderung der Schülerschaft eine Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendamt notwendig machte. Der Förderschwerpunkt "Lernen" sei zudem durch die Bereiche "Sprachförderung" und "Förderung der sozialen und emotionalen Entwicklung" erweitert worden.
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