Spaniern gefällt die Stadt

Lokales
Nabburg
24.06.2015
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"Auf spanisch kann ich nur olé sagen", lachte Zweiter Bürgermeister Kurt Koppmann. Doch seine herzlichen deutschen Begrüßungsworte übersetzte Elena Gajate den spanischen Jugendlichen nur allzu gerne.

(cv) Die 28 Jugendlichen aus Ciudad Real südlich von Madrid hatten sich schon riesig auf den einwöchigen Aufenthalt in Deutschland gefreut. Die jungen Spanier wurden von den Lehrkräften Manuel Rodriguez und Elene Gajate begleitet, die im Rathaus gerne Verständigungsprobleme aus dem Weg räumten. Das gleiche tat Studienrätin Isabell Schmutzer - sie unterrichtet am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Spanisch und Französisch. Mit von der Partie waren Schulleiter Franz Xaver Huber und Schmutzers Lehrerkollege Julio Punzmann (Chemie/Geografie).

Seit Montag sind die jungen Spanier in der Stadt. Untergebracht wurden sie in Gastfamilien, bei den Eltern der Neuntklässler. Sie sorgen nicht nur für Kost und Logis, sondern für ein privates Begleitprogramm, das keine Wünsche offen lässt. Offiziell stand gestern ein Stadtspaziergang an. Vorher gab es einen Empfang im Rathaus. Stellvertretender Bürgermeister Kurt Koppmann beschränkte sich auf einige Eckpunkte: 700 Jahre Stadtrechte, die Organisation der Verwaltung, Industrie und Gewerbe, den Standortfaktor Schulen. Gerne steckten die Jugendlichen die Broschüren für den anschließenden Rundgang ein. Koppmann wünschte "viel Spaß". Ihn werden die 15- und 16-Jährigen bei ihren Touren nach Weiden, Regensburg und Nürnberg haben. Ernsten Charakter hat hingegen der Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

Das Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium präsentiert sich weltoffen: Es laufen Austauschprogramme mit Spanien, Dänemark, Tschechien und Frankreich.
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