St. Martin und die Kinder

In Schwarzenfeld veranstalteten die beiden kirchlichen Kindergärten zum ersten Mal einen gemeinsamen Zug. Bild: mab
Lokales
Nabburg
14.11.2015
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Schnatternde Gänse waren es, die den frommen Mönch namens Martin der Erzählung nach in seinem Versteck im Gänsestall verrieten. In vielen Orten im Altlandkreis Nabburg wurde die fromme Geschichte nachgespielt.

Prunk und Wohlstand war dem späteren Bischof von Tours in Frankreich, der im Jahre 371 zum Bischof geweiht wurde, stets zuwider. Es folgten 30 Jahre segensreichen Wirkens als Oberhirte, der nach seinem Tod heiliggesprochen wurde - so die überlieferte Sage und Verbindung zur Martinsgans, die bei der Andacht in so manchem Ort im Altlandkreis Nabburg als gebackener Leckerbissen zunächst gesegnet und später verzehrt wird. "Liebt einander, helft einander und teilt miteinander euer Brot", sangen viele Kinder und wiesen damit auf den gefeierten, wohltätigen Heiligen hin, dessen Gedenktag der 11. November ist. "Ihr wart hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben", ist der Wortlaut des Evangeliums, das gerade an diesem Tag zum Tragen kommt.

Mit Laternen bewegten sich in vielen Orten die Kinder singend hinter St. Martin durch die Straßen zu den Kindergärten, wo angesichts der milden Temperaturen geradezu Feierstimmung im Freien aufkam.

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Weitere Bilder im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/martinszug2015
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