Stabile Basis in der Region

Bei der Vertreterversammlung der Raiffeisenbank im Naabtal berichteten die Vorstände Bernhard Werner (Dritter von links) und Christian Seidl (rechts) von einer positiven Entwicklung. Aufsichtsratsvorsitzender Johann Kreckl (links) gab das Ergebnis des Prüfungsverbandes bekannt. Bürgermeister Armin Schärtl (Zweiter von rechts) hob das Miteinander mit der Heimatbank hervor. Die Versammlungsteilnehmer bestätigten Andreas Reisinger als Aufsichtsrat und wählten Alois Herdegen (Zweiter und Vierter von links) neu
Lokales
Nabburg
30.06.2015
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Für Vorstand Bernhard Werner signalisiert der gute Besuch der vier Gebietsversammlungen, dass die Raiffeisenbank im Naabtal "überschaubar und in der Region gut vertreten ist". Vertrauen sei das Fundament jeden Bankgeschäfts: "Daraus können Stabilität und Solidität eines Kreditinstituts erwachsen".

(ohr) In der Vertreterversammlung der Raiffeisenbank im Naabtal befanden die Beauftragten stellvertretend für 13 442 Mitglieder über das Geschäftsjahr 2014. Sie genehmigten den Jahresabschluss, erfuhren die Entwicklung des anspruchsvollen Bankenjahres, bestimmten über die Verwendung des Gewinnes und wickelten die Wahlen zum Aufsichtsrat ab.

Die Raiffeisenbank im Naabtal kann im Geschäftsjahr 2014 wiederum von einer positiven Entwicklung berichten, resümierte Vorstand Christian Seidl. Das Kreditinstitut stehe auf einer wirtschaftlich stabilen Basis. Als Orts- und Hausbank betreue sie den Vermögensaufbau ihrer Kunden und vergebe Kredite an private Haushalte sowie an mittelständische Unternehmen. "Dieser Kreislauf sorgt dafür, dass die Ersparnisse aus der Region wieder in der Region investiert werden. Das schafft Wertschöpfung und sichert heimische Arbeitsplätze", betonte Seidl.

Anstieg der Kundengelder

Das betreute Kundenanlagevolumen summierte sich um 44,9 auf 865,2 Millionen Euro. Die Kundengelder stiegen um 22,4 auf beachtliche 502,4 Millionen Euro. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 18,3 auf 622,8 Millionen Das Kreditgeschäft nahm um 5,3 auf 342 Millionen zu. Das gesamte betreute Kundenvolumen kletterte um 48,2 auf 1,2072 Milliarden Euro.

Die Eigenkapitalausstattung habe bei einer Zunahme von 5,7 auf 57,6 Millionen Euro einen guten Bestand. Von den insgesamt 1,7 Millionen Steuern fließen 700 000 Euro als Gewerbesteuer in die gemeindlichen Haushalte. Vom verbleibenden Jahresüberschuss werden 500 000 für die gesetzliche Rücklage und 1 724 000 für die Ergebnisrücklage aufgewendet. 366 000 Euro werden als Bilanzgewinn ausgewiesen und zur Dividendenzahlung benötigt. Der Vertreterversammlung wird die Zahlung einer Dividende von 3,5 Prozent auf die Geschäftsguthaben vorgeschlagen. Dem Jahresabschluss 2014 wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes erteilt, konstatierte Aufsichtsratvorsitzender Johann Kreckl. "Den wirtschaftlich guten Weg in der Zukunft fortsetzen", wünschte der Sprecher. Oberrevisor Siegfried Keck wickelte die weitere Tagesordnung ab. Die Vertreterversammlung fasste alle anstehenden Beschlüsse mit einhelligem Votum: die Feststellung des Jahresabschlusses 2014, die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die Bestätigung von Andreas Reisinger (Oberviechtach) als Aufsichtsrat und die Annahme der Empfehlung zur Zahlung einer Dividende von 3,5 Prozent auf die Geschäftsguthaben.

Alois Herdegen Nachfolger

Nach 17-jähriger Tätigkeit ist Johann Sailer (Winklarn) aus Altersgründen ausgeschieden. Der vorgeschlagener Kandidat, der 32-jährige Energieberater Alois Herdegen aus Winklarn tritt die Nachfolge an. "Alle Parameter und Schaubilder zeigen nach oben", meinte Bürgermeister Armin Schärtl. Die Raiffeisenbank im Naabtal stehe gut da, fügte das Stadtoberhaupt hinzu und überbrachte die Glückwünsche der Stadt Nabburg "zum tollen Ergebnis.".
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