Stadt legt kommunales Förderprogramm neu auf
Geld für Sanierungen

Lokales
Nabburg
25.03.2015
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Für Sanierungsmaßnahmen im privaten und auch im gewerblichen Bereich haben Bauherren die Möglichkeit, an Zuschüsse von der Stadt zu kommen. Nachdem das kommunale Förderprogramm zum 31. Dezember vergangenen Jahres ausgelaufen war, beschloss der Stadtrat einstimmig eine Neuauflage bis zum Jahr 2020.

Damit will die Stadt die Bereitschaft der Bürger fördern, das Stadtbild in den Sanierungsgebieten Ober- und Unterstadt zu pflegen. Das Geschäftsflächenprogramm dient dazu, das Erscheinungsbild von Ladenlokalen, Verkaufsflächen und Geschäftsräumen zu verbessern. Dadurch sollen der Einzelhandel, die Gastronomie und der Dienstleistungsbereich in den beiden Sanierungsgebieten gestärkt werden.

Unterstützt werden im kommunalen Förderprogramm der Stadt private bauliche Maßnahmen zur Instandsetzung sowie zur Neu- und Umgestaltung von Fassaden einschließlich Fenstern und Türen sowie Dächern und Dachaufbauten. Geld von der Stadt gibt es auch für die Herstellung und Umgestaltung von Einfriedungen, Außentreppen sowie Hofräumen mit öffentlicher Wirkung. Auch die Modernisierung von Heizungs- und Sanitäranlagen ist förderfähig - aber nur in Verbindung mit Maßnahmen im Außenbereich.

Im Zuge des Geschäftsflächenprogramms unterstützt die Kommune zum Beispiel Arbeiten an Fassaden, Schaufenstern oder dem Eingangsbereich sowie Innenarbeiten bei baulichen Missständen. Einrichtungen oder Neubaumaßnahmen werden allerdings nicht von städtischer Seite aus gefördert.

Aus dem Topf des kommunalen Förderprogramms bekommen Sanierungswillige 30 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Der Höchstbetrag liegt je nach geplanter Maßnahme bei 2500, 5000 oder 25 000 Euro. Den höchsten Zuschuss gibt es für Arbeiten an den Fassaden oder Dächern der Häuser. Als Untergrenze für die Beantragung von Fördermitteln aus dem Kommunalen Förderprogramm wurden 3000 Euro festgesetzt. Die Entscheidung über die Zuschüsse trifft jeweils der Stadtrat. Der Fördertopf ist bis 2020 jährlich mit 50 000 Euro gefüllt.
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