Stadtrat gibt Zuschüsse - Fünf neue Straßenlaternen
Unterstützung aus der Stadtkasse

Lokales
Nabburg
03.03.2015
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Der Stadtrat vergab zwei Zuschüsse. Sie gehen an die katholische Kirchenstiftung und an den Förderverein der Städtepartnerschaft mit Castillon la Bataille. Baumaßnahmen liefen im vergangenen Jahr in den beiden Kindergärten. In St. Angelus gab die Kirchenstiftung für einen Spielplatz 13 541 Euro aus, wofür sie nun aus der Stadtkasse die Hälfte (6770,50 Euro) erstattet bekommt. In St. Marien kostete der Sonnenschutz 2463 Euro. Davon übernimmt die Kommune zwei Drittel (1642 Euro). Unter dem Strich werden 8412,50 in den Haushalt eingeplant.

Zur Förderung der Partnerschaft mit dem französischen Castillon weist die Stadt jährlich 2500 Euro im Etat aus, die allerdings nicht immer beansprucht werden. Sie sollen nun jedes Jahr als fester Zuschussbetrag ausbezahlt werden. In diesem Jahr kann der Förderverein damit eine Fahrt der Jugendblaskapelle in die Partnerstadt unterstützen. Im weiteren Verlauf beschloss der Stadtrat eine Erweiterung der Straßenbeleuchtung. In die Sauerzapfstraße kommen drei, in die Siemensstraße zwei weitere Laternen in LED-Technik. Dort war der Ortseingang aufgrund von Bautätigkeiten jeweils weiter nach außen gerückt. Der Auftrag ging für 7393 Euro an die Bayernwerk AG.

Am Brünnlweg machte der Stadtrat den Weg frei für zwei Wohnhausbauten. Für zwei Parzellen beschloss er eine Satzungsänderung des dort geltenden Bebauungsplans "Am Galgenberg". In einer Anfrage brachte ÜPW-Sprecher Horst Jäger ein Schreiben des Amtsgerichtes zur Sprache, das bei Grundstückseigentümern in der Unterstadt Verunsicherung ausgelöst habe. Bürgermeister Armin Schärtl wusste zu berichten, dass es dazu diente, den im Grundbuch eingetragenen Vermerk "Sanierungsgebiet" bekanntzugeben.

CSU-Fraktionsvorsitzender Hans-Georg Dobler erkundigte sich nach der Ansiedlung eines Drogeriemarktes im Gewerbegebiet "Am Angerweiher". Von Verwaltungsleiter Hans Sorgenfrei erfuhr er, dass die Stadt nur daran arbeite, Baurecht zu schaffen. Was der Investor mit möglichen Geschäftspartnern bespricht, wisse man im Rathaus nicht. Im Moment dürfe man optimistisch sein, schnell voranzukommen. Es zeichne sich ab, dass der Bebauungsplan im vereinfachten Verfahren - und damit wesentlich schneller als zunächst gedacht - geändert werden kann.
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