Um Rehkitze zu retten

Jägerin Maria Näßl, Fachoberlehrerin Angelika Schwarz (von links) und Förderlehrerin Andrea Niedermeier (rechts) bedankten sich bei den Mädchen und Jungen der Arbeitsgemeinschaft "Schulgarten" für die vier prächtigen "Rehscheuchen", die nun an den abzumähenden Wiesen das Leben von Rehkitzen retten können. Bild: ee
Lokales
Nabburg
18.06.2015
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Eine Schülergruppe der Mittelschule Nabburg ließ sich für "Kids for Kitz!" begeistern und übergab nun an die Jäger vier phantasievolle Rehscheuchen, die beim Abmähen der Wiesen zum Einsatz kommen können. Die Rehscheuchen werden einen Tag vor der Mahd von Landwirten oder Jägern bei den Wiesen aufgestellt, und die Muttertiere bringen ihre Kleinen in Sicherheit.

Zurzeit rücken nämlich die Mähmaschinen aus, während gleichzeitig die Rehgeißen ihre frisch geborenen Jungen ins hohe Gras setzen. Bei Gefahr drücken sich diese ganz dicht und regungslos auf den Boden und warten, bis der Feind abgezogen ist. Dieses Drückverhalten wird ihnen aber durch die Mähmaschinen zum Verhängnis, und jedes Jahr fallen sehr viele dieser kleinen Geschöpfe dem Mähtod zum Opfer.

Maria Näßl, die Arbeitskreisleiterin im Bayerischen Jagdverband, hatte das Projekt aufgegriffen und war bei Fachoberlehrerin Angelika Schwarz und der Arbeitsgemeinschaft "Schulgarten" auf offene Ohren gestoßen.
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