Verfolgungsjagd im Wald

Ein Raum im Urschlbauer-Hof im Jura-Dorf des Freilandmuseums diente als Szenerie bei den Dreharbeiten zum Film "Waldsterben". Regisseur Lars Smekal (links) und Produzent Constantin Weber. (rechts) spielen in dem Thriller wichtige Rollen: Sie kommen Mädchenhändlern in die Quere. Bild: Götz
Lokales
Nabburg
24.03.2015
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Drama, Action, Spannung - und das 90 Minuten lang. Ein neuer Filmthriller entsteht und gestern wurde dafür auch im Freilandmuseum gedreht. Die bekannteste Schauspielerin stößt aber erst Mitte April zum Dreh dazu.

Es ist eine junge Crew, die dieses Filmprojekt stemmen will. Im Mittelpunkt der künstlerischen Aktivitäten stehen Lars Smekal (Regensburg) und Constantin Weber (Regenstauf) als Regisseur und Produzent. Natürlich spielen die beiden auch mit. "Waldsterben" heißt der Streifen, der seit wenigen Tagen hergestellt wird. Bis in den April hinein wird gefilmt, wobei neben dem Freilandmuseum auch Regenstauf und Frauenzell als Drehorte ausgesucht worden sind. Es geht um ein ganz aktuelles Thema: Mädchenhandel an der deutsch-tschechischen Grenze. Dem Team ist es wichtig, dass dieses Sujet für die Zuschauer sinnlich erfahrbar wird.

Daher haben sie es in eine spannende Geschichte verpackt: Die Jugendfreunde Alex (Lars Smekal) und Chris (Constantin Weber) wandern durch den Bayerischen Wald. Sie machen dabei einen grausigen Fund: die Leiche eines 14-jährigen Mädchens. Von einem Unbekannten verfolgt, versuchen sie, sich zurück zur Straße zu kämpfen.

In einer Blockhütte entdecken die beiden Freunde eine Gruppe verängstigter, osteuropäischer Mädchen. Unter Beschuss ihres Verfolgers und dessen Komplizen können Alex und Chris den Mädchen zur Flucht verhelfen. Doch Irina, zu schwach und verletzt, muss von Alex huckepack getragen werden. Und so lautet die wichtigste Frage des Films: Schaffen es Chris und Alex, den Fängen der Frauenschleuser zu entkommen und Irina zu retten?

Die Schauspieler sind überwiegend unbekannt, bis auf einige Ausnahmen. Dazu gehören Klaus Stiglmeier ("Kanal fatal", "Der Kaiser von Schexing") und der Kabarettist Stefan Zinner. Gegen Ende der Dreharbeiten wird eine Schauspielerin dazustoßen, die aus dem Landkreis Schwandorf stammt: Anna Maria Sturm. Sie wurde mit Hauptrollen in Kinofilmen von Marcus H. Rosenmüller bekannt und war von 2011 bis 2013 als Ermittlerin in den Polizeiruf-110-Folgen des Bayerischen Rundfunks zu sehen.
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