Vergessene Berufe

Vom Schmied erfuhren die Besucher des Handwerkertages, wie ein Türbeschlag hergestellt wurde.
Lokales
Nabburg
16.07.2015
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Vielen ist heute nicht mehr bekannt, was zum Beispiel ein Schmied macht. Um das den Menschen wieder näher zu bringen, lädt das Oberpfälzer Freilandmuseum jedes Jahr zu einem Handwerkertag ein. Dabei gibt es Einblicke in oftmals längst ausgestorbene Berufe.

Die Museums-Zimmerer zeigten das Rekonstruieren von Fehlstellen und das Anschäften schadhafter Balken, damit sie wieder der Belastung standhalten. Diese Arbeiten dienen dazu, um das Austragshaus der Hofanlage "Köstlerwenzel" im Museumsgelände wieder aufbauen zu können.

Die Museums-Mauerer arbeiteten an einer Fachwerkwand. Im Stiftlanddorf präsentieren sich Besenbinder, Holzpantoffelschnitzer und Rechenmacher Josef Winderl sowie Dana Soukupová, eine Drahtbinderin aus Tschechien. Sie zeigte Reparaturen von kaputtem Steingutgeschirr, Porzellan und Glas. Bei Filzhandwerkerin Anita Köstler konnte mitgebrachte Wolle von Schafen, Kamelen oder Alpakas auf ihre Filztauglichkeit geprüft werden. Im Zentraldepot sind viele historische Exponate eingelagert. Die Aufgabe des Restaurators Hermann Binninger ist es, diese für die Nachwelt zu konservieren. In der Nähe befand sich der Museums-Schmied, der Tür- und Torbeschläge anfertigte. Sehenswert waren auch die kunstvoll gearbeiteten Dachstuhl-Modelle von Zimmerermeister Josef Hauer.
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