Viel Musik in der "guten Stube"

Sie haben das "Tonart"-Musikfestival bestens vorbereitet: Joseph Ferstl, Ernst Bräutigam, Tanja Herrle, Max Fröhler, Martina Klose und Josef Weber (von links) präsentieren die neuen Fahnen und ein abwechslungsreiches Programm, das kaum Wünsche offen lässt. Bild: ee
Lokales
Nabburg
17.04.2015
44
0

Es ist angerichtet - das "Tonart"-Musikfestival wird mit einem abwechslungsreichen Programm über die Bühne gehen. Neben all den bekannten und bewährten musikalischen Elementen werden die vielen Gäste aus nah und fern diesmal auch mit vielen neuen Highlights überrascht.

Bei einem Informationsgespräch präsentierten die Organisatoren im Sitzungssaal des Rathauses das Programm des Festivals, das im zweijährigen Turnus bereits in der sechsten Auflage am Wochenende 18. und 19. Juli in Nabburgs "guter Stube", der historischen Altstadt, veranstaltet wird.

Der bewährte Organisationsausschuss hatte in monatelanger Vorbereitungsarbeit all die Fäden gesponnen und zusammengefügt, um ein homogenes Ganzes vorzustellen, das in Sachen musikalischer Vielfalt kaum Wünsche offen lässt. Vorsitzender Ernst Bräutigam freute sich auch über die neuen Fahnen, die direkt am Rathaus weithin sichtbar in den nächsten Wochen auf das Festival hinweisen werden. Verantwortlich dafür sowie für Grafik und Öffentlichkeitsarbeit ist Tanja Herrle, die sich wünschte: "Die Fahnen sollen nach Nabburg einladen, um einfach gute Musik zu hören!"

Dazu gehört natürlich eine ansprechende Bewirtung der Gäste, für die erneut Max Fröhler verantwortlich zeichnet. "Schwerpunktmäßig übernehmen die Vereine die Bewirtung. Sie garantieren Vielfalt und familienfreundliche Preise", gab er sich überzeugt und wies darauf hin, dass im Spitalhof erstmals auch professionelle Gastronomie Einzug halten werde.

Mehr Tanzmusik

Josef Weber, für das Programm im Spitalhof zuständig, macht Lust "auf mehr Tanzmusik. Diese Richtung wird gut angenommen". Auf der Tanzbühne Spitalhof geben sich von Samstagabend bis Sonntag in die Nacht Bands und Tanzkapellen aller Stilrichtungen, von Pop über klassische Tanzmusik, bayerisch-böhmische Klänge, Irish Folk, Blue Grass bis zu Beatles-Musik die Ehre. Rund um diese Bühne im Spitalhof weicht man auch bei der Form der Verköstigung etwas ab und bietet "gehobene Bewirtung und Bedienung, wie es Tanzbesucher gewohnt sind." Man handle grundsätzlich nach der Intention, die Bewirtschaftung und das musikalische Angebot auf der Bühne solle zusammenpassen, betonte Bräutigam.

Dies gelte auch für den Schlosshof mit dem Schwerpunkt Blasmusik, für den Joseph Ferstl 14 Gruppen mit insgesamt gut 430 Musikern ankündigte. Jugendblaskapellen aus Nabburg, Fensterbach und Schwarzenfeld, Musikvereine aus Neukirchen, Wackersdorf, Pfreimd, Bubach, die Oberpfälzer Seenland Musikanten, die Oberpfälzer Blechapostel und der Musikverein Werpeloh werden für große Stimmung sorgen. Letztere nehmen gar eine zehnstündige Anfahrt aus dem Emsland (Niedersachsen) gerne in Kauf, um Teil eines Festivals zu sein, das sich, als Alternative zum "Mittelaltermarkt", zu einem der größten musikalischen Events in der Region entwickelt hat. Ferdinand Rieppel kündigte auf den Bühnen am Unteren und Oberen Markt 15 Acts an - von der Newcomer-Band bis zu den "alten Hasen", von Rockbands bis Jazz mit "Swing A Ling Ding".

Frühschoppen und Film

Zu all dem passt auch eine Art von Vor- und Begleitprogramm, zu dem man sicher den Freitagabend im Schmidt-Haus mit dem Film "Buena Vista Social Club" zählen darf. Der musikalische Frühschoppen im Schmidt-Haus, die Ausstellung "Nabburg, deine Musiker" sowie das Chorkonzert "In Memoriam Michael Haller" ergänzen das Programm. Ernst Bräutigam bedankte sich auch bei Martina Klose von der Gäste- und Touristikinformation der Stadt, die ein Glücksfall für das Organisationsteam sei. "Wir bieten ein breites Spektrum an, von jung bis alt, von klassisch bis modern. Jetzt fehlen eigentlich nur noch die lauschigen Sommernächte!"
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.