Viele Eindrücke im Koffer

Lisa Sajons verbrachte ein Jahr in Pennsylvania/USA.
Lokales
Nabburg
22.10.2015
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Vier Schüler des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums sind nach der neunten Klasse für ein Jahr in die USA gegangen. Zurück in Deutschland, haben Louisa von Beckedorff, Yaron Luber, Veronika Ries und Lisa Sajons viele spannende Geschichten im Gepäck.

Louisa von Beckedorff lebte in Smithville, einer Tausend-Seelen-Gemeinde am Mississippi. "Dass es anfangs eine gewisse Sprachbarriere gab, versteht sich von selbst. Wer schon einmal echten Südstaaten-Slang gehört hat, weiß, wovon ich spreche", erinnert sich die 16-Jährige. Ganz leicht hatte sie es zudem im ersten Halbjahr nicht, da nach einigen Monaten ein Wechsel der Gastfamilie notwendig wurde. Unvergesslich bleibt für sie vor allem die Zeit in New York, wo sie neben Sightseeing im Zuge eines Vorbereitungsworkshops intensiv auf die andere Kultur eingestimmt wurde. Yaron Luber verschlug es nach Independence, Kansas, mit knapp 10 000 Einwohnern. Angesprochen auf seine Erfahrungen in der Gastfamilie, erklärt er: "Wir haben von Anfang an zusammengepasst." Yaron Luber ist sich sicher, "das wahre Amerika" kennengelernt zu haben: "In den Südstaaten geht es nicht so sehr um Äußerlichkeiten, hier lernt man Menschen kennen, die mehr auf die inneren Werte achten. Das gefällt mir. "

Auch Veronika Ries denkt gern an ihre Zeit in Odebolt/Iowa zurück. Ziemlich klein und ländlich kam ihr die neue Heimat mit rund 1200 Einwohnern zunächst vor, zumal die nächste größere Stadt, Sioux City, etwa eineinhalb Autostunden entfernt lag. "Ich wurde vom ersten Tag an super aufgenommen, Freunde habe ich ganz schnell gefunden", schwärmt die Gymnasiastin. Das Highlight war für sie ihre Reise nach Kalifornien. Auch bei ihr gab es anfangs natürlich die eine oder andere sprachliche Hürde, aber mit der Hilfe ihrer Lehrer klappte die Verständigung an der neuen Schule bald. Lisa Sajons war in Jeannette/Pennsylvania an der Highschool mit circa 350 Schülern. Besonders beeindruckt war sie vom Zusammenhalt zwischen Schule und Stadt, der vor allem auf einer sportlichen Basis gründete. Sie lebte zusammen mit sehr netten Gasteltern, die sich gut um die Schülerin kümmerten. Trips nach Washington und New York City rundeten das Austauschprogramm ab. "Ich kann einen solchen Auslandsaufenthalt allen empfehlen", erklärt Lisa Sajons.

Zahlreiche akademische Austauschprogramme ermöglichen es interessierten Schülern, eigene Erfahrungen im Ausland zu machen. Entsprechende Informationen bieten unter anderem die jeweiligen Homepages der folgenden Organisationen: "Youth for Understanding (YFU)", das "Step in Highschool-Programm" und "GIVE".
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