Von Physik begeistert

Die Schüler des JAS-Gymnasiums Nabburg Clemens Gebhard (links) und Hannes Rösch erreichten einen dritten Preis bei dem Wettbewerb "Exciting Physics" in Jena. Bild: hfz
Lokales
Nabburg
09.10.2015
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Lego-Aufzug, Wunderkerzen, Pappröhren und Spiegel sind nur ein Bruchteil der Zutaten für zwei Experimente. Schüler des Johann-Andreas-Schmeller- Gymnasiums punkteten damit in Jena.

Der deutschlandweite Schülerwettbewerb "exciting physics" war Teil des Wissenschaftsfestivals "Highlights der Physik", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Jena veranstaltet wurde. Herzstück des Festivals war eine interaktive Ausstellung auf dem Eichplatz mit Live-Experimenten und jeder Menge Wissenschaft zum Anfassen sowie Vorträgen von Nobelpreisträgern und anderen Spitzenforschern.

Im Team gearbeitet

Für den Schülerwettbewerb standen an drei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils zwei experimentelle Themen zur Auswahl, die alleine oder in Kleingruppen zu bewältigen waren. Vier Schüler des JAS-Gymnasiums sagten schon am Ende des vergangenen Schuljahres ihre Teilnahme zu und machten sich während der großen Ferien in Zweiergruppen an die Arbeit. Beide Teams fuhren mit ihrem Betreuungslehrer, Oberstudienrat Günther Schuster, nach Jena, um sich der bundesweiten Konkurrenz zu stellen.

Clemens Gebhardt und Hannes Rösch (beide 9c) bauten eine Kettenreaktion mit 14 physikalischen Effekten. Neben vielen elektrischen Bauteilen wie Lego-Aufzug, Magnetventil, Lichtschranke und Magnetstößel kamen dabei auch ein Laser, Zündhölzer und Wunderkerzen zum Einsatz. "Das Besondere an dieser Arbeit ist, dass die Kettenreaktion nicht nur einmal abläuft, sondern automatisch immer wieder von neuem beginnt - das hebt die Arbeit von den anderen ab", lobte die hochkarätige Jury die Arbeit. Beide wurden deshalb mit einem 3. Platz und einem Einkaufsgutschein über 100 Euro belohnt.

Spaß am Tüfteln

Jonas Baumann und Peter Schichtl (beide Q11) bauten ein Kaleidoskop, "weil das Tüfteln an solchen Dingen einfach Spaß macht", erzählt Jonas. In einer Pappröhre sind drei Spiegel und unzählige Glasperlen und Folienschnipsel untergebracht. "Das schwierigste Problem war das präzise Schneiden der Spiegel", erklärte Peter Schichtl der fachkundigen Jury, die die Arbeit ebenfalls mit einem 3. Platz und 100 Euro auszeichnete.

Zusätzlich fand noch an jedem Wettbewerbstag eine Tombola statt, bei der alle Teilnehmer die Chance hatten, einen der zahlreichen und hochwertigen Preise im Gesamtwert von über 10 000 Euro zu gewinnen.
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