Vorstellungen beim "Herbstlese(r)fest" in der Buchhandlung
Über Schicksale von Menschen

Gisela Westiner (Mitte), Corinna Schärtl (links) und Cosima Wittenzellner (rechts) stellten Bücher in den Mittelpunkt des "Lese(r)festes". Bild: tie
Lokales
Nabburg
23.11.2015
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Präsentationen standen im Mittelpunkt des "Herbstlese(r)festes" in der Buchhandlung Westiner. Es begann Reinhard Westiner, der Gatte der Inhaberin. Als erstes Buch stellte er "Mauersegler" von Christoph Poschenrieder vor, in dem Männer oberhalb sechzig Erscheinungsformen und Probleme des Alterns in ihrer WG intensiv erörtern.

Dann machte Corinna Schärtl drei Romane schmackhaft. Zuerst "Die Hochzeit der Chani Kaufman" von Eve Harris. Es geht darum, wie eine junge Frau gesellschaftlich korrekt an den Mann gebracht wird. Das spielt sich in einer jüdischen Gemeinde in London höchst problematisch ab. Als nächstes stellte sie "Morgenland" von Stephan Abarbanell vor. Es spielt ebenfalls in jüdischem Milieu und zeigt vor allem die historische Entwicklung Palästinas im vergangenen Jahrhundert. Als letztes weist die junge Frau auf den Krimi "Still - Chronik eines Mörders" hin, in dem die Hauptperson offenbar Probleme mit dem Leben hat.

Als nächste befasste sich Cosima Wittenzellner mit dem Krimi "Das Joshua - Profil" von Sebastian Fitzek. Familienprobleme. Gestörte Beziehungen begründen die Ursachen der Handlungswege. "Kühn hat zu tun" von Jan Weiler war der nächste Krimi, den sich Wittenzellner vorknöpfte. Es geht wieder um eine Familie, speziell um Altenpflege und wie sich diese auf die Familienmitglieder auswirkt. Als drittes Buch wird "Gehen, ging, gegangen" von Jenny Erpenbeck vorgestellt. Es handelt von einem Pensionär, der sich schwer tut, das Alleinsein zu lernen.

Gisela Westiner äußerte sich zu dem Buch "Noch so eine Tatsache über die Welt" von Brooke Davis. Der englische Originaltitel "Lost and found" weist genauer auf die Handlung hin, die darstellt, wie man vielleicht neuen Lebensmut finden kann, obwohl man einen geliebten Menschen verloren hat. Als letztes Buch wurde "Sungs Laden" von Karin Kalisa dargeboten: In der DDR gab es genauso Gastarbeiter wie in der BRD. Diese kamen aus Vietnam.
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