Weg frei für neues Baugebiet

Lokales
Nabburg
08.08.2015
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Der Stadtrat behandelte in dieser Woche die Stellungnahmen, die zur Aufstellung des neuen Bebauungsplanes "Am Kastanienbaum" eingegangen waren. Von den 34 beteiligten Behörden kam kein Einwand, der nicht auszuräumen war. Eine kurze Diskussion löste der Beitrag des Kreisheimatpflegers aus, der vorgeschlagen hatte, keine Aufständerungen bei Solaranlagen zuzulassen. Bei drei Gegenstimmen wurde diese Anregung aufgenommen.

Die Untere Naturschutzbehörde fand heraus, dass das neue Baugebiet einen Teil der Vegetationsstruktur - darunter Bedeutung genießende Trittsteinbiotope - zerstört. Um sie erhalten zu können, sollte eine andere Abgrenzung erfolgen, was zum Verlust von zwei Bauparzellen führen würde. Andernfalls müsse der Nachweis von Kompensationsflächen ausgeweitet werden. 4171 Quadratmeter anstelle von bisher 2794 wurden verlangt. Dieser Ausgleich ist auf dem vorgesehenen Gelände in Eckendorf machbar, weshalb sich der Stadtrat entschied, das Baugebiet in seiner bisher geplanten Form zu belassen.

Für Verwunderung sorgten Telekom und Kabel Deutschland. Beide Unternehmen teilten der Stadt mit, dass sie den Ausbau der Telekommunikation rein an wirtschaftlichen Gesichtspunkten orientieren. Das bedeute, dass auch das Aufstellen von Masten in Frage kommen könnte. Sollte die Stadt dann eine Erdverkabelung wünschen, müsste sie die Kosten dafür übernehmen.
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