Workshop des Nordbayerischen Musikbundes mit Josef Vejvoda
Tipps vom Kapellmeister

Dozent Josef Vejvoda zeigte den Teilnehmern des Workshops, wie Musik aufgebaut ist und worauf das Augenmerk gelegt wird. Bild: bph
Lokales
Nabburg
03.11.2014
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Die Polka "Rosamunde" ist bei Musikern keine Unbekannte. Ein Begriff ist ihnen daher auch der tschechische Komponist Jaromir Vejvoda. Der Workshop mit dem Sohn des weltbekannten Kapellmeisters war dementsprechend gut besucht war. Und die Instrumentalisten des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB) aus der ganzen Oberpfalz erlebten einen Tag lang bodenständige Musik aus dem böhmisch-mährischen Raum im Saal des Katholischen Jugendwerks.

Kreisvorsitzender Joseph Ferstl - auch Vorsitzender der Jugendblaskapelle Nabburg - hatte für "seine" Nabburger Musiker bei einer Konzertreise in das Nachbarland vor drei Jahren bereits einen Workshop in Prag mit dem Kapellmeister und Verleger Josef Vejvoda organisiert. Diese Mal war der Komponist für den Workshop des Nordbayerischen Musikbundes angereist. Die 27 Instrumentalisten aus der ganzen Oberpfalz empfanden Vejvoda als kompetenten Mann, der europaweit als Wertungsrichter bei böhmisch-mährischen Wettbewerben gefragt ist. Bei diesem Workshop ging es ihm nicht nur um die Musik, sondern er gab auch interessante Einblicke in sein bewegtes Musikerleben.

Hauptaugenmerk galt den böhmischen Stilmerkmalen von Polka, Marsch und Walzer. Diese wurden anhand von Fallbeispielen exemplarisch erarbeitet. Der Dozent gab den Teilnehmern zahlreiche Tipps und verriet auch einige seiner Tricks. Darüber hinaus wurde viel Zeit in die Arbeit an Klang und rhythmische Genauigkeit investiert.

Mit der Verpflichtung Vejvodas hatte der Kreisverband des Musikbundes einen guten Griff getan. "Gut qualifizierte Musiker sind die Basis für entsprechend gute Darbietungen, aber genau so wichtig ist es uns, dass die Musiker sich mit dieser Musik identifizieren, sie fühlen und nicht nur Noten vom Blatt spielen. Wenn alles richtig gemacht wird, dann macht Blasmusik wirklich Spaß", betonte Kreisvorsitzender Sepp Ferstl am Ende der Fortbildung.
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