Zwei Bewerber ohne Mehrheit

Stadtrat Dr. Helmut Ertl (ÜPW) stellte sich zur Verfügung, verfehlte aber die Stadtratsmehrheit. Bild: bw
Lokales
Nabburg
18.10.2014
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Auch im zweiten Anlauf gelang es nicht, die Stelle des städtischen Seniorenbeauftragten zu besetzen. Die beiden verfügbaren Kandidaten brachten im Stadtrat keine absolute Mehrheit hinter sich.

Einen Seniorenbeauftragten wollte der Stadtrat eigentlich schon im Juli berufen. Doch damals sorgte das Thema für Konfliktstoff, kam es zu keiner Entscheidung (wir berichteten). Nun unternahm der Stadtrat einen zweiten Anlauf. Bürgermeister Armin Schärtl (SPD) setzte den Punkt auf die öffentliche Tagesordnung, doch auf Verlangen des ÜPW-Sprechers Horst Jäger kam er kurzfristig in den nichtöffentlichen Teil. Es gebe einen zusätzlichen Bewerber, und es könnten persönliche Belange zur Sprache kommen, hieß es zur Begründung der Verschiebung.

Schließlich traten zwei Kandidaten um das Ehrenamt an. SPD-Stadtrat Josef Götz bekundete abermals sein Interesse, und auch ÜPW-Stadtrat Dr. Helmut Ertl warf jetzt seinen Hut in den Ring. Beide durften an der Abstimmung dann nicht mitwirken. Und Beide bekamen nicht die erforderliche Mehrheit. Dem Vernehmen nach erhielt Dr. Helmut Ertl in alphabetischer Reihenfolge im ersten Wahlgang 9 von 19 Stimmen, im zweiten Josef Götz dann 8 von 19. Ertl hatte CSU und ÜPW auf seiner Seite, Götz die SPD inklusive Bürgermeister und die ÖDP. Bei der ABU vertrat man die Auffassung, das Amt sollte nicht aus dem Stadtrat heraus besetzt werden. Bürgermeister Armin Schärtl will nun auf Vorschläge warten. Von sich aus werde er vorläufig nichts unternehmen, gab er Anfrage der NT-Redaktion zu verstehen.
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