Zwei Feuerwehren in Festlaune

Lokales
Nabburg
11.03.2015
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Die Patenstädte Oberviechtach und Nabburg haben in diesem Sommer allen Grund zum Feiern, denn ihre beiden Feuerwehren lassen es bei ihren 150-jährigen Gründungsfesten so richtig krachen. Dabei stehen sie sich gegenseitig als Patenvereine zur Seite. Am Samstag ging's schon los.

Die Sonne lachte noch ein wenig vom Himmel, als eine große Abordnung der Oberviechtacher Feuerwehr, angeführt von der Stadtkapelle, vom Oberen Markt zum "Patenbitten" für ihr 150-jähriges Jubiläumsfest herunter marschierte. Vom 10. bis 13. Juli wird auf dem Oberviechtacher Festplatz gefeiert. Da sich die beiden Patenstädte schon öfter bei derartigen Feiern zur Seite standen, war es eigentlich klar, dass sie sich bei ihren Jubiläumsfeiern - auch die Nabburger Wehr feiert ja vom 31. Juli bis 3. August ihr 150- jähriges Gründungsfest - als Paten dienen.

Doch erst einmal mussten die Bittsteller aus Oberviechtach mit Festleiter Paul Bauer, Vorsitzendem Hans Roßmann, Kommandant Dietmar Hein und zweitem Kommandant Ferdinand Roßmann "Holzscheitelknien" und demütig vor dem Nabburger Vorstand kniend ihre Bitten vortragen. Sie gaben zu verstehen, dass sie im Juli ein großes Fest feiern wollen und sich wegen der langen Verbundenheit mit den Nabburgern diese als Paten ausgesucht hätten.

Beweis angetreten

Doch so einfach wollten es die Nabburger Floriansjünger den "Eisenbarth-Städtern" nicht machen. Und so mussten die vier Führungskräfte erst einmal, ohne die Hände benutzen zu dürfen, als Quartett vereint, jeweils ein Glas Weißbier austrinken, um auch ihre Trinkfestigkeit zu beweisen.

Bei einem weiteren Ständchen der Stadtkapelle ließen die Nabburger die "Vöichtacher" noch ein wenig "schmoren", aber dann war vom Nabburger Vorsitzenden Harald Herrle ein kräftiges und freudiges "Ja" zur Patenschaftsübernahme zu hören. Er sagte zu, dass die Nabburger die Oberviechtacher bei ihrem Jubelfest als Paten begleiten werden. Mit einem Schlauchkuppeln symbolisierten die beiden Kommandanten noch die nun noch engere Verbundenheit, und nach einem Umtrunk auf ein gutes Gelingen der beiden Feste ging es mit Musik durch die Nabburger Innenstadt zum Feuerwehrgerätehaus, wo nicht mehr geredet, sondern kräftig gefeiert wurde.

Die Nabburger ließen sich nicht lumpen und servierten ihren Gästen eine leckere "Sau am Spieß" als "Unterlage" für diesen feuchtfröhlichen Abend. Schon bald waren die Nabburger und Oberviechtacher Festmädchen zu den Klängen der Oberviechtacher Stadtkapelle auf den Bänken, und die vorherrschende tolle Stimmung machte Lust auf zwei Feste in Oberviechtach und Nabburg.

Weiteres Patenbitten

Am Freitag, 27. März, geht es weiter. Da wird die Nabburger Feuerwehr am frühen Abend zur Oberviechtacher Wehr zum Patenbitten für ihr Jubiläumsfest kommen.
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