Bauausschuss billigt Anträge
Behindergerechter Umbau des "Bürstner-Hauses" geplant

Das sogenannte Bürstner-Haus (Mitte) erhält nicht nur ein neues Antlitz, sondern auch ein neues Innenleben. Für behindertengerechte Wohnungen braucht es einen barrierefreien Zugang zwischen Stadtbrunnen (derzeit im Winterschlaf) und Hauswand. Bild: Held
Politik
Nabburg
19.01.2016
128
0

Das "hässliche Entlein" Bürstenbinder-Haus soll nach der geplanten Komplettsanierung zum "schönen Schwan" auf dem Oberen Markt werden. Bevor die Handwerker aber loslegen können, muss noch einiges geklärt werden.

Einer dieser klärungswürdigen Punkte betrifft auch die Stadt, weshalb sich der Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung mit einer Anfrage befasste. Der Eigentümer möchte, so die derzeitigen Pläne, nach dem Umbau behindertengerechten Wohnraum schaffen. Dazu muss der Zugang zum Oberen Markt 11 für Rollstuhlfahrer geeignet sein. Und genau da zwickt's, denn der städtische Brunnen vor dem Anwesen ist nur 2,20 Meter von der Hauswand entfernt.

"Was kann uns Besseres passieren", warb Bürgermeister Armin Schärtl schon mal für die Sanierung des von den Nabburgern "Bürstner-Haus" genannten Anwesens. Das sah auch der Bauausschuss so. Die Mitglieder stimmten dafür, dass diese Sanierungspläne samt barrierefreiem Eingang vorangetrieben werden können. Einzige Bedingung: Zwischen der Rampe für Rollstuhlfahrer und dem Brunnen muss noch ein öffentlicher Durchgang bleiben.

Ja zu Anträgen


Freude bereitet dem Gremium auch der Umbau im Gasthaus "Zum Weißen Lamm" an der Regensburger Straße. Ein neuer Wintergarten, gegen den die Ausschussmitglieder nichts einzuwenden hatten, schafft Raum für weitere 25 Gäste. 180 Gäste sollen in dem Wirtshaus einmal Platz finden. Mit dem Neubau eines Einfamilienhauses auf dem Grundstück Nummer 8 wird an der Hallerstraße eine Baulücke geschlossen.

Das Anwesen Bergstraße 6 wird umgebaut und vergrößert. Es entsteht auch eine Dachterrasse. Der Bauausschuss hat ebenso wenig etwas gegen dieses Projekt wie gegen einen Schuppen in Haindorf.

Platz für gut 60 Rinder schafft ein Vollerwerbslandwirt aus Tauchersdorf mit einem neuen Laufstall samt Melkstand und Kälberboxen im Außenbereich des Ortes. Probleme bereitet nur die Güllegrube. Sie liegt nach den Worten von Johannes Schießl vom Bauamt zu nahe an der Gemeindeverbindungsstraße Richtung Oberaich. Daran will der Bauausschuss das Vorhaben jedoch nicht scheitern lassen, denn es sei Baugrund genug vorhanden, um den Stall und die Güllegrube etwas zu verschieben. Eine Stellungnahme des Landratsamtes wurde ebenfalls dazu eingeholt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Bauausschuss (145)Bürstenbinder-Haus (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.