Bauausschuss tagt
Draußen essen

Politik
Nabburg
06.06.2016
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Das "Jade" will seine Gäste künftig auch im Freien bewirten. Dafür bleibt der kleine Speisesaal dann zu. Es gibt hier kein Sowohl-Als-Auch, sondern nur ein Entweder-Oder.

Das hat der Bauausschuss in seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig entschieden. Der Wirt des chinesischen Restaurants hat diesen Antrag bereits 2010 gestellt, mit dem Unterschied, der kleine Saal wäre offen geblieben. Genau deshalb wurde er damals abgelehnt. Nun sollen die 38 Sitzplätze im Wechsel außen oder innen bewirtschaftet werden. Damit ändere sich der Stellplatznachweis nicht, so Bürgermeister Armin Schärtl. Um 22 Uhr muss der Außenbetrieb eingestellt werden. Die Freisitze sollen in Richtung Autohaus Bähnk entstehen.

Stefan Leitner (CSU) bemerkte, dass er schon von Anwohnern angesprochen worden sei, die befürchten, die Parkplatznot werde noch größer. Nach den Worten von Johannes Schießl vom Bauamt ist diese Form der Wechselnutzung durchaus gängig. "Bei schönem Wetter sitzen die Leute, die jetzt drin sind, draußen", fasste der Bürgermeister zusammen. Auch im Beschluss wurde noch einmal darauf Wert gelegt, dass Freisitz oder kleiner Saal offen sind, nicht beide gleichzeitig.

Der Drogeriemarkt "Rossmann" ist in Nabburg auf der Zielgeraden. Der Bauausschuss billigte das Anbringen von Werbeanlagen. Außerdem suche Rossmann bereits Personal, hieß es. Die Eröffnung war für Mitte des Jahres avisiert worden. Wenig Probleme hatte das Gremium mit dem Bau einer Zentrallagerhalle der Firma "Bartmann & Scholz" an der Sauerzapfstraße, in unmittelbarer Nähe zu einer bereits bestehenden Firmenhalle.

Schon länger beschäftigt städtische Gremien der Wunsch eines Ehepaares im Außenbereich von Diepoldshof ein Einfamilienhaus zu bauen. Es berufe sich auf die Ortsabrundung, informierte Schärtl die Ausschussmitglieder. Dem Gremium lag eine Bauvoranfrage vor. Das Prozedere werde dauern, denn erst müsse der Flächennutzungsplan geändert werden. Das Grundstück ist als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen. Nun soll es Dorfgebiet werden. Allein diese Änderung begründe aber noch kein Baurecht. Danach müsse eine Außenbereichssatzung erlassen werden und die Erschließung geklärt werden, erläuterte Schießl. Der Ausschuss signalisierte einstimmig, dass er grundsätzlich nichts gegen das Vorhaben habe.

Schnell Ja sagte er zum Neubau einer Holzlege am Brünnlweg, einem Gartenhaus in Holzbauweise in Windpaißing, einem Einfamilienhaus in Brudersdorf und einem Carport am Kapellenflecke. Im Freistellungsverfahren an das Landratsamt weitergeleitet wurden der Bau eines Zweifamilienhauses in Diendorf, der Abbruch und Neubau einer Lagerflächenüberdachnug an der Otto-Hahn-Straße sowie der Einbau eines Dacherkers und der Anbau eines Wintergartens in Neusath.
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