Baugebiet "Am Kastanienbaum": Endgültige Planung im Stadtrat vorgestellt - Beginn im April 2016 ...
Baugebiet "Am Kastanienbaum": Erschließung 2016

Politik
Nabburg
18.12.2015
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Im Baugebiet "Am Kastanienbaum" entstehen 15 Grundstücke für potenzielle Häuslebauer. Bereits Mitte nächsten Jahres könnten sämtliche Vorarbeiten abschlossen sein. Erwin Schall vom beauftragten Ingenieurbüro "Renner + Hartmann" stellte den Stadträten bei der Sitzung am Dienstag die endgültige Planung vor, bevor das Gremium die Maßnahme einstimmig auf den Weg brachte.

Die neuen Bauparzellen im Stadt-Westen haben eine Größe zwischen 445 und 865 Quadratmeter. Sie werden laut Schall mit einer Straße von insgesamt 195 Metern Länge erschlossen. Im öffentlichen Bereich entstehen darüberhinaus acht Parkplätze, die mit Rasenfugenpflaster befestigt sind. Die Kosten bezifferte der Fachmann auf rund 216 000 Euro für den Straßenbau.

Hinzu kämen noch etwa 136 000 Euro für die Mischwasserkanalisation mit Kontrollschächten. Der Wasserleitungsbau mit Hausanschlüssen würde mit circa 68 000 Euro zu Buche schlagen. Summa summarum würden für die Maßnahme "Am Kastanienbaum" also etwa 420 000 Euro brutto ohne Nebenkosten fällig.

An den bereits bestehenden Straßenzügen werden darüberhinaus etwa 108 000 Euro investiert. Sie dienen zum Beispiel für eine neue Wasserleitung ins Baugebiet, eine teilweise neue Asphaltdeckschicht, die Sanierung von schadhaften Entwässerungsrinnen oder die Oberbauverstärkung der bereits bestehenden Fahrbahn. Wie Bürgermeister Armin Schärtl bei der Sitzung betonte, gilt die Verpflichtung, die Grundstücke innerhalb von drei Jahren zu bebauen, erst mit der Fertigstellung der Erschließung.

Schall legte dar, dass bei der Stadtratssitzung Anfang März die Aufträge vergeben werden könnten. Im April wäre Baubeginn. Die Maßnahme könnte dann bis Mitte Juli abgeschlossen sein.

Ebenfalls ohne Gegenstimme beschloss der Stadtrat, in den Etat für das kommende Jahr 15 628,29 Euro aufzunehmen. Diese Summe ist der kommunale Anteil für Reparaturmaßnahmen an der Mauer sowie eine Markise für die Kindergärten St. Angelus und St. Marien. Einen entsprechenden Zuschussantrag hatte die katholische Kirchenstiftung gestellt.
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