Leserbrief
"Zusammenhelfen, bevor es zu spät ist"

Politik
Nabburg
24.08.2016
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Zum Nabburger Dauerbrenner "Bahnübergang" machte sich ein Leser aus einer Nachbargemeinde Gedanken. In seinem Brief heißt es:

"Als ehemaliger Landkreisbewohner, auch in Nabburg zur Schule gegangen, verfolge ich vor allem auch in Bezug auf den Verkehrswegeplan die ewige Diskussion zur Lösung des Problems Bahnübergang in Nabburg, das man ab und zu selber erlebt und bei dem es, wie überall, ums Geld geht. Darum ein einfaches Beispiel aus dem Leben, wie es eventuell auch schon so mancher erlebt hat:

Als wir uns eine Markise kauften, entschieden wir uns für eine Billigere mit Handkurbel. Den Schatten spendet sie genauso wie eine teurere mit Motor. Dachten wir. Doch leider stellte sich sehr bald heraus, dass es ein Fehler war. Ist das Kurbeln mit der Hand doch nicht so leicht. Jetzt haben wir zwei Möglichkeiten. Entweder man kurbelt weiter oder wechselt sie für eine teurere mit Motor aus. Ähnliches scheint sich jetzt auch in Nabburg zu ereignen. Allerdings in einer ganz anderen Dimension und mit dem Unterschied, dass man hier dann einen begangenen Fehler nicht mehr ändern kann.

Fragt sich nur, was letzten Endes in Bezug auf die Zukunft, um die es doch letzten Endes geht, das größere Finanzdesaster wäre - die Rahmenplantrasse, die billiger ist, oder die Tunnellösung, mit der alle Bahnübergänge (es sind ja mehrere) gelöst wären - von der Lärmbelästigung und den weiteren Folgen für Nabburg gar nicht zu reden. Oft ist eine teurere Lösung sogar die Billigere, wenn man mehrere Fliegen damit trifft. Außerdem bekommt eine Gemeinde, die hoch verschuldet ist, leichter Unterstützung vom Staat, vor allem wenn es, wie hier, um das Wohl der Allgemeinheit geht. Was in Österreich oder Italien möglich ist, muss doch auch in Deutschland möglich sein. Darum sollten alle zusammenhelfen, die bessere Variante, nämlich die Tunnellösung, so billig wie möglich zu bekommen, vor allem auch die Gegner dieser Variante, bevor es zu spät ist und eines Tages die ganzen Nachteile offenkundig werden."

Andreas Deichl Schmidgaden-Trisching

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