Limit soll Lücken schaffen

Politik
Nabburg
27.08.2016
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Das frühere Beamtenhaus-Gelände belagern Dauerparker zu den besten Einkaufszeiten. Die Stadt führt dort jetzt eine Kurzparkzone ein. Zu diesem Beschluss kam der Bauausschuss.

Die Doktores Michael Noster und Oliver Lang hatten Bürgermeister Armin Schärtl im Rathaus besucht. Ihre Anliegen skizzierte das Stadtoberhaupt in der folgenden Bauausschusssitzung. Demnach kritisierten es die Ärzte, dass ihre Patienten die am Unteren Markt liegende Praxis nicht gut ansteuern können. Denn der nahe Parkplatz auf dem einstigen Beamtenhaus-Areal sei tagsüber ständig belegt, vor allem am Vormittag könne man dort nur schwer einen Parkplatz finden. Das Problem liege darin, dass diese Fläche nicht der ansonsten in der Altstadt geltenden Zeitbeschränkung unterliege. Außerdem beklagten sich die beiden Mediziner darüber, dass sie auch selber kaum einen Parkplatz bekommen, wenn sie während der Sprechstunde mal zu einem Einsatz weg müssen und dann wieder zurückkommen.

Die Verwaltung machte den Vorschlag, einen Teil des Platzes einem Zeitlimit zu unterziehen. Damit erklärte sich SPD-Sprecherin Evi Thanheiser einverstanden, ebenso Dr. Josef Pürner. Er erinnerte daran, dass dieser Antrag schon einmal von der CSU-Fraktion gestellt, aber "aus unerfindlichen Gründen abgelehnt" worden sei. Das mögliche Dauerparken auf diesem Platz sei schön langsam eine Zumutung für alle Geschäftsinhaber und Dienstleister in der Altstadt. Denn aus eigener Beobachtung wisse er, dass der Platz täglich ab dem Morgen voll belegt ist.

Einstimmig entschied sich der Ausschuss dazu, eine Zonenregelung beschildern zu lassen. Auf der ersten der vier Reihen darf dann zwischen 7 und 18 Uhr an Werktagen nur noch maximal zwei Stunden lang geparkt werden.

Den beiden Ärzten vermietet die Stadt zum ortsüblichen Preis zwei Parkplätze gleich gegenüber der Praxis. Sie sollen mit Schildern reserviert werden.

Im weiteren Verlauf der Sitzung befürwortete das Gremium eine Nutzungsänderung (Hobbyraum) am Bergelshofer Steig und einen Wohnhausbau auf dem früheren Gelände der Wohnungsbaugenossenschaft an der Dr.-Simbeck-Straße. Ebenso hatte es keinen Einwand, dass die Firma Kennametal eine Trafo-Station an ihr Werk An der alten Naab - in Richtung Fitness-Studio - anbauen möchte.
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