Sanierung der Küche im Freizeitzentrum
Zweckverband vergibt Aufträge

Politik
Nabburg
25.01.2016
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Das Geld war schnell ausgegeben. Es galt aber auch keine Zeit zu verlieren, denn mit der Eröffnung der Freibadsaison in Perschen am 1. Mai soll die Küche für die Gaststätte "Zum Wiesenbacher" im Topzustand sein. Die Sanierungsarbeiten laufen bereits.

Bei einer Sitzung am Donnerstagabend im Nabburger Rathaus vergab der Zweckverband Freizeit- und Erholungszentrum Perschen unter Vorsitz von Bürgermeister Armin Schärtl und mit Wirt Erich Wiesenbacher als Zuhörer Aufträge für mehr als 211 000 Euro. Küchengeräte und -einrichtung liefert und montiert die Firma "Pallux" aus Bad Mergentheim für netto 109 630,50 Euro. Der günstigste Bieter musste ausscheiden, informierte Bauingenieur Johannes Schießl von der Verwaltungsgemeinschaft Nabburg, weil er bei den Geräten andere Größen zugrundegelegt hat und damit die Angebote nicht vergleichbar waren.

Die Kältetechnik erneuert "Kälte Grohmann" aus Irchenrieth. Mit 9265 Euro liegt das Angebot zwar 5000 Euro über der ursprünglichen Berechnung, Schießl rechtfertigte dies aber mit dem kompletten Austausch des Kältegerätes, der zunächst nicht vorgesehen war. Mit 20 003,34 unterbietet die Firma "Hägler" aus Pfreimd deutlich die kalkulierten Kosten für die Elektroinstallation. Ein Grund hierfür sind energiesparende Geräte. Die neue Lüftung in der Küche kostet 72 422,48 Euro. Diesen Auftrag vergab das Gremium einstimmig, wie übrigens alle Vergaben in dieser Sitzung, an die Firma "Graf" aus Schwandorf.

Wegen einer Beschwerde musste laut Schießl die Regelung der Lüftungsanlage aus der Ausschreibung genommen werden. Bürgermeister Schärtl wurde deshalb von der Versammlung ermächtigt, den Auftrag für etwa 19 000 Euro nach Vorliegen der Angebote an den günstigsten Bieter zu vergeben.

250 Gäste bewirten


Die Generalsanierung der Küche mit Kühlräumen verschlingt insgesamt 365 000 Euro, aufgeteilt in 311 000 Euro Baukosten und 54 000 Euro Baunebenkosten. Das Betrag wird auf die Verbandsmitglieder umgelegt. Die Kosten sind wegen der Kapazität der Küche und Vorschriften, unter anderem bei der Hygiene, hoch. In der Gaststätte können 250 Leute bewirtet werden.
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